Drei Frauen, drei Selbstmorde: Die eine erschießt sich, die andere erhängt sich und die Letzte begeht rituellen Harakiri. Das war´s auch schon!
Was für ein Stuss aber auch! Völlig belangloses Episodenfilmchen, dass sich dem Thema "Selbstmord" widmet - um leider auf völlig banale wie emotionslose Weise nur den Tathergang zu zeigen. Was die Aussage von "Suicide Dolls" sein soll, darf sich jeder selbst zusammenstricken. Jeglicher Sinn und Verstand bleiben allerdings komplett auf der Strecke.
So gammelt die erste Selbstmordkandidatin minutenlang nur in ihrer Wohnung rum, raucht einen Joint und weiß nicht mal, wie man richtig mit der Knarre hantiert. Rein graphisch passiert hier und in der nächsten Folge überhaupt gar nichts. Zumindest die letzte Episode ist dann noch hirnrissig gory, weil zum Selbstmord völlig übertriebene wie absurde Selbstverstümmelung hinzukommt.
Gedreht wurde mit der Handkamera auf absolutem No Budget-Niveau und ich hoffe inständig, dass niemand auf die Idee kommt, hier irgendwas mit dem Begriff "Kunst" in Verbindung zu bringen. Öd und zeitraubend ist "Suicide Dolls" noch dazu. Lieber den um Lichtjahre besseren deutschen Beitrag "Der Todesking" von Jörg Buttgereit anschauen, wer etwas artverwandtes sehen möchte.
Minimalwertung.