Ich mach's kurz und schmerzlos:
Ohne die überaus blutrünstigen Splattereffekte aus dem Hause Ittenbach, hätte man Bloodrayne ganz locker bei RTL und Konsorten senden können. Denn die Qualität des Streifens erreicht bestenfalls TV-Niveau. Manche werden vielleicht jetzt zurecht auf das üppige Starensemble verweisen. Doch das
ist so ähnlich, als wenn Schumi mit einem Trabbi die Formel 1
gewinnen müsste. Bisher habe ich mich immer darüber gewundert, weshalb die Kritiker die Werke von Boll zerrissen haben. Nachdem ich nun meiner (ersten) Versuchung, eines
Boll'schen Werks anzugucken nicht widerstehen konnte, muss
ich denen leider Recht geben.
Fazit: Bloodrayne ist nichts anderes als ein Werbefilm für Olaf
Ittenbachs Splatterkünste - diesen hätte man besser und billiger
haben können !