Review

18. Jahrhundert: Vampire treiben im ganzen Land ihr Unwesen. Das Mädchen Rayne wird von einer Zirkustruppe festgehalten und als halb Mensch, halb Vampir vorgeführt. Eines Abends gelingt Rayne allerdings die Flucht aus ihrem Käfig und sie begibt sich auf eine gefährliche Mission. Ihr Ziel ist es, sich an ihrem Vater Kagan, dem mächtigsten aller Vampire, für die Vergewaltigung ihrer Mutter zu rächen. Die Vampirjäger Vladimir und Sebastian von der Brimstone Society verfolgen bald ihre Fährte und schaffen es, Rayne für ihre Ziele zu gewinnen. Mit Hilfe einer geheimnisvollen Prophezeiung gelingt es Rayne ein für Kagan wertvolles Artefakt zu ergattern um somit eine Audienz zu erhalten. Der Weg zu ihrem Ziel ist jedoch mühsam und die Truppe muss sich gegen böse Feinde bewähren. Viele dunkle Gestalten versuchen, sich ihnen in den Weg zu stellen.
(Covertext)

Zwei Dinge, die sich eigentlich widersprechen:
1. Die Tatsache, dass ich mir vorgenommen hatte, jeden Film, den ich mir Ansehe, danach mit einem Review zu würdigen bzw. zu entwürdigen (So eine Art Neujahrsvorsatz. Wer nachsieht wird merken, dass ich davor ca. 1 ½ Jahre keins geschrieben habe).
2. Die Tatsache, dass es hier bereits so viele Reviews gibt über den Film, den ich gerade im Begriff bin, zu behandeln, dass es eigentlich unnütz ist, noch ein weiteres zu schreiben…
Nun… In Anbetracht beider Faktoren, versuche ich einen Weg zu finden, der hoffentlich alle zufriedenstellt: Ich schreibe das Review, aber ich mache es knapp und noch dazu originell. Im Folgenden gibt es einen Lückentext, und ganz am Ende nach dem Fazit stehen diejenigen Worte, die die Lücken füllen. Eure Aufgabe ist es nun, sie Lücken zu füllen. Versucht es, ist nicht allzu schwer.

Wie bereits angesprochen, möchte ich die Sache knapp durchziehen, also ohne weitere Umschweife ins Gefecht:
Zu Anfang sei die Optik des Film erwähnt, denn die ist durchaus gelungen. Schön düstere Bilder in pessimistischer Szenerie. Beinah überraschend, wie gut Boll das hinbekommen hat. Auch deshalb wirkt beispielsweise auch der Trailer des Films tatsächlich hochwertig und verspricht einen akzeptablen Film. Aber das wars dann leider auch schon mit dem Lob.
Denn der Rest ist _________. Kameraarbeit scheint zwar ambitioniert, d.h. Boll scheint es wirklich versucht zu haben, aber der ______ __ ______ bricht auch dem gut gemeinten Versuch das Genick. Der Schnitt ist sogar noch __________. Selbst “Alone in the Dark” und “House of the Dead” waren besser geschnitten als das vorliegende Machwerk. So _____________ und ___________ sind Filme selten geschnitten. Da wird jede angeblich spannende Action- oder Splatterszene genauso _____ und __________ mit ausladenden Schnitten bedacht, als wäre es ein Gespräch. Alles wird mit dem gleichen _________ Schnitttempo bedacht. Fällt eine Szene wirklich mal aus dem Raster, so stellt sich dann doch ein bisschen Spaß ein. Aber solche Lichtblicke sind selten.
Erschreckend ist auch die Leistung der Schauspieler. Die kommen durch die Bank rüber, als wären sie auf Rauschmittel zum Dreh gegangen. Da habe ich von allen wichtigen Beteiligten bereits viel besseres in anderen Filmen sehen dürfen (Mit Ausnahme von Michelle Rodriguez. Die ich bisher nur aus Resident Evil kannte… Ohne weitere Worte). ____________.
Die Effekte (Made by Amateur-Splatter-Legende Olaf Ittenbach) sind hingegen wieder positiv zu erwähnen. Leider stecken sie in einem Film, in dem sie nicht genug gewürdigt werden (Nicht falsch verstehen, das is jetzt keine Werbung für Ittenbachs Filme, die sind zum Teil erstaunlich vergleichbar mit Bolls Werk in Sachen schlechter Schnitt und plumper Inszenierung, aber Ittenbachs Kernintention ist eine andere: Die Effekte, und die hat er drauf).
Nun… Eigentlich haben wirs soweit. Eins noch: Ich kann nicht ganz verstehen, wie viele den Film mit sieben Punkten, teil sogar mehr bewerten. Nur weil Ausnahmsweise die Optik stimmt und der Splatter besser ist? Ist das alles, worauf die schauen? Unter diesen Oberflächlichkeiten ist der Film die gleiche _____ wie alle anderen Boll-Filme.

Fazit: Ein hochwertiger schlechter Film. Abgesehen von der gelungenen Optik und den Effekten ist Bolls Mangel an Talent so fatal, dass dem Film bereits zu Beginn die Puste ausgeht. Im Grunde könnte man unten aufgeführte Liste als Fazit nehmen: Miserabel, Mangel an Talent, schlecht(er), unspektakulär, emotionslos, plump, […]. Doch warum dann noch 4/10 Punkte? Nun, für Boll-Verhältnisse ist es ein Rohdiamant. Gar kein sooo schlechter Film, zumindest kein Totalabsturz. Dadurch muss ich ihn von Bolls anderen Filmen ein wenig abgrenzen, die oft noch schlechter sind, aber ebenfalls nicht schlecht genug für die Mindestbewertung (Reviews kommen noch - irgendwann, wenn ich die Filme ein weiteres Mal sehen sollte).

miserabel, Mangel an Talent, schlechter, unspektakulär, emotionslos, plump, langweilig, monotonen, erschreckend, Gurke

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