4
Trotz der zumindest in der ersten Hälfte deftigen Splatter-Einlagen ne ziemliche Gurke. Das ganze "Schlechtester Regisseur der Welt"-Gelaber ist dummes Zeug, aber wer mit dem Cast nicht mehr hinbekommt, ist eben auch nicht mal ein guter B-Movie-Meister. Die Loken kann und zeigt schlichtweg gar nix (außer einmal ihre Titten), Sir Udo Kier rutscht so durch, Saufnase Michael Madsen sowieso, nur Ben Kingsley, Geraldine Chaplin und Billy Zane (letztere in Mini- und Winzig-Rollen) überzeugen. Michelle Rodriguez darf meist nur böse kucken. Meat Loaf macht einen auf Hobby-Actor. Der Streifen schleppt sich ohne jedwede Überraschung durch diverse ziemlich unelegante Fights zum eher öden Finale. Kurzum, das Beste am Film sind Ittenbachs Splat-FX. der Rest eher C-, denn B-Film-Niveau.
8
BLOODRAYNE Als Olaf Ittenbach-Fan konnte ich mir dieses Spektakel ja nicht entgehen lassen! Das war mal ein Vampirfilm der anderen Art und ich war sehr überrascht von dem Zusammenspiel von Uwe Boll und Olaf Ittenbach. Sehr gut fand ich auch die Starbesetzung mit bekannten Schauspielern wie Michael Madsen und Udo Kier oder auch Michelle Rodriguez, die ihre Rolle einfach klasse gespielt haben und selbst Meat Loaf hatte hier einen guten Auftritt. Bei den Splatterszenen, besonders bei denen, die kurz vor Schluss des Films gezeigt wurden (UNCUT-FASSUNG) merkt man als Kenner gleich, dass Olaf Ittenbach am Werk war. Im grossen und ganzem ist das einfach ein gelungener Vampir-Streifen, der allerdings bei den Kampfszenen ein bisschen zu abgeschnitten wirkte, die aber dennoch gut rüber kommen! 8 Punkte! Mastermind13
4
Uwe Boll, der sich mit seinen Werken viele Feinde geschaffen hat und als einer der schlechtesten Regisseure aller Zeiten gilt, hat sich schon wieder an einem Computerspiel als Vorlage vergriffen. Dabei rausgekommen ist diesmal ein banaler Kostüm- und Schwertkampffilm, der mit dem genialen Game kaum noch etwas gemein hat. Das fängt schon bei Kristanna Loken an, die zwar nett anzuschauen, aber völlig fehlbesetzt ist, da sie Raynes verspielte Art und sexy Coolness nicht rüberbringt, was aber auch am Script liegt. Kurios ist auch die Auswahl der restlichen Rollen (z.B. Meat Loaf mit alberner Perücke) und das für Boll so typische komplette Ignorieren und Verdrehen der eigentlichen Hintergrundstory des Spiels, denn Rayne hat im 19. Jahrhundert noch gar nicht gelebt. Sehenswert sind eigentlich nur Olaf Ittenbachs solide FX und Lokens enges Kostüm, auch wenn das aus Leder oder Latex hätte sein sollen. 4 von 10.
1
Ich weiß nicht, ob ich irgendeine andere Version von "Alone in the Dark" gesehen, aber ich finde diesen Film weitaus besser gemacht als "Bloodrayne". Die Effekte, die Story, die Darsteller...an Bloodrayne stimmt einfach nichts. Uwe Boll hat in jeder Hinsicht total versagt und wie schon irgendwo gesagt wurde, hätte den Film mit den Darstellern und dem Budget jeder durchschnittliche Filmstudent besser hinbekommen. Also ich habe wirklich selten etwas schlechteres gesehen. Ich hatte zwar eine viel zu hohe Erwartungshaltung an den Film jedoch muss ich sagen, dass jede Erwartungshaltung auch zu hoch gewesen wäre.
2
Ein hirnloser Splatterfilm. Keine Ahnung was genau dieser Film darstellt aber irgendwie gehts nur um Gewalt. Die Story ist kaum vorhanden, dem Film fehlt es absolut an Tiefgang und die Charaktere sind nicht individuell genug und es wird viel zu wenig erklärt. Am Ende des Films in den Credits sieht man noch mal alle Splatterszenen in Zeitlupe. Wirklich schwache Leistung.
4
Ich mach's kurz und schmerzlos: Ohne die überaus blutrünstigen Splattereffekte aus dem Hause Ittenbach, hätte man Bloodrayne ganz locker bei RTL und Konsorten senden können. Denn die Qualität des Streifens erreicht bestenfalls TV-Niveau. Manche werden vielleicht jetzt zurecht auf das üppige Starensemble verweisen. Doch das ist so ähnlich, als wenn Schumi mit einem Trabbi die Formel 1 gewinnen müsste. Bisher habe ich mich immer darüber gewundert, weshalb die Kritiker die Werke von Boll zerrissen haben. Nachdem ich nun meiner (ersten) Versuchung, eines Boll'schen Werks anzugucken nicht widerstehen konnte, muss ich denen leider Recht geben. Fazit: Bloodrayne ist nichts anderes als ein Werbefilm für Olaf Ittenbachs Splatterkünste - diesen hätte man besser und billiger haben können !