Review

Also ich muss kurz ausholen. Als ich den Trailer von Jarhead das erste Mal sah, war ich eigentlich davon überzeugt, dass er ein sehenswerter Film sei. Am Anfang des Films erinnert alles sehr an Full Metal Jacket (Stanley Kubrick). Wie sie alle in der Reihe stehen und erst Mal ne Ladung "Brüllen" kriegen. Na ja, der übliche Drill halt. Während des weiteren Verlaufs kam in mir jedoch eine Unruhe auf. Ich wartete auf irgend etwas... . Es ging weiter, aber es passierte immer noch nichts. Diese Geschichte war einfach nur eine langweilige Story über den Golfkrieg. Ich meine, vielleicht habe ich auch zu viel erwartet. Schon allein der Name Sam Mendes machte mich – natürlich auch wegen American Beauty – ziemlich neugierig. Gut, es gibt ein paar eindrucksvolle Bilder zu sehen und der eigentliche Plot, nämlich dass ein junger Typ im Krieg was für sein Land tun will und keinen einzigen Schuss abfeuert ist eine witzige Sache. Aber das er keinen Schuss abfeuert liegt zum Teil einfach daran, dass es keinen Grund gibt!!! Interessanter wäre es gewesen, wenn er mitten im Gefecht, Angesicht zu Angesicht mit dem Feind und umgeben von dramatischen Ereignissen nicht dazu gekommen wäre. So stellte ich mir die Handlung schon eher vor und diese Vorstellung beeindruckte mich letztendlich auch. Natürlich darf ich nicht auf Grund meiner nicht erfüllten Vorstellung urteilen, aber mehr als 6 von 10 Punkten sind da einfach nicht drin. Außerdem ist das ja auch keinesfalls eine miserable Bewertung. Pluspunkte gab es für Musik und den jungen Jake Gyllenhaal.

Details
Ähnliche Filme