Review

Die Fortsetzung zum schwachen "The Foreigner" fällt leider auch nicht viel besser aus. Besonders schade: Steven Seagal wird (wie in einigen Produktionen der letzten Jahre) schlecht gedoubelt. Das merkt man vor allem bei den wenigen Fights. Da wurde hier sogar in einer Szene auf Close Ups seiner fülligen Wangen verzichtet und man sieht nur das Double. An der Stelle hab ich mich gefragt, wer da jetzt überhaupt das Treppenhaus hochgeht. Ich dachte, es wird schnell noch ne neue Person in die Handlung eingeführt! ;-)

Etwas positives gibt es aber auch. Der Geschichte kann man leichter folgen. Hier streut das Mündungsfeuer nicht so breit, dass man nicht mehr weiß, wer gut oder böse ist.
Leider gibt es dafür auch keine so spektakuläre Explosion wie im Original, dafür aber ne schicke Verfolgungsjagd mit nem LKW. Will man die erleben, darf man aber nicht vorher eingeschlafen sein.

Noch ein Wort zum Hauptdarsteller: Mich stört es ja nicht, dass mit zunehmendem Alter auch sein Gewicht zunimmt. Aber in solch kurzen Fights wie hier könnte er sich wirklich selbst bewegen! Sonst frage ich allmählich, ob ich überhaupt ein Fan von ihm bleiben möchte!

Fazit:
Diesen Film mit Seagals anderen Werken gleichen Niveaus zu vergleichen erspare ich mir an dieser Stelle. Alles ein mittelmäßiger Brei. 5/10 Punkten.

PS.: In der TV-Movie stand neulich, dass dieses Jahr 2 Filme von Seagal ins Kino (!!!) kommen sollen. Wer's glaubt ....

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