Viele sagen das Black Dawn eine Steigerung zu The Foreigner (Den ich recht gut fand) sei. Natürlich waren meine meine Erwartungen nach den für einen neuen Seagal Film guten Bewertungen doppelt so groß. Doch als ich den Film sah habe ich mir gedacht, das The Foreigner dagegen ein echtes Meisterwerk war. Ich bin ein riesen Seagal Fan. Selbst die neuen Filme haben mich immer Unterhalten. Doch bei Black Dawn kenne ich nun kein erbarmen mehr. Selten habe ich so einen stümperhaften Film gesehen. Dabei fing der Film eigentlich ganz gut an mit den Europäischen Kulissen.
Black Dawn strozt nur so vor Logiklöchern. Eine nicht vorhandene Story und Actionarmut runden das ganze Ergebnis noch etwas auf. Seagal als Jonathan Cold ist erbärmlich da er wie ein Hampelmann durch den Film läuft und so wie ich es gesehen habe auch in der einzigen Kampf Szene gedubelt werden musste, also es waren bessere gesagt seine Hände die beim rumfuchteln gedubelt werden mussten. Ein gutes hat Black Dawn dennoch. Das Review fällt diesesmal ziemlich kurz aus.
Um nochmal auf die Story einzugehen. Die Story mit dem Päckchen im Vorgänger The Foreigner war schon ziemlich schlecht. Doch Black Dawn setzt dem ganzen die Krone auf. Da kann nichtmals Van Damme in Derailed mithalten.
-------Story--------
Vor langer Zeit da gab es einmal einen Agenten Namens.....
Jonathan Cold der Undercover für eine super Geheime Organisation einen Job erledigen sollte wobei er sich mal auf die Seite der Terroristen schlägt um eine andere Osteuropäische Terroristen Gruppe daran zu hindern das sie die USA mit einer Plutonium Bombe wegsprengt.
Hört sich nicht spannend an oder? Und Regiesseur
Alexander Gruszynski hat es tatsächlich geschafft den ganzen Mist auch noch langweiliger auf DVD zu bannen als es sich anhört. Das Seagal diesesmal Unterstützung von Tamara Davies bekommt macht den Film auch nicht besser.
Die FSK 18 Freigabe ist lächerlich. Manchmal denke ich das die hohen Freigaben bei Seagal Filmen in Deutschland nur ein Vermarktungs Gag sind. Bis auf ein paar wenige Shoot Outs gibts es nichts hartes zu sehen.
Fazit:
Die Reviews über Black Dawn sind durchaus gut was ich nicht verstehen kann da der Film einfach nur langweilig ist. Spannung will einfach nicht aufkommen, Der Mann Der Tausend Gesichter spielt einfach nur peinlich und eine Story ist auch nicht vorhanden. Wo wir schon bei peinlich sind die Endkulisse mit dem Hubschrauber und der Dramatische Show Down kriegen einen Extra Punkt von mir, sonst wäre ich nur auf 2 Punkte gekommen. Denn das Ende (will mal nicht Spoilern) ist so schön trashig das es schon wieder witzig ist. Also das Wasser sieht doch echt mal NICE aus ;-). Was gibts da noch zu sagen. Jonathan Cold ist kein Casey Ryback, und The Foreigner kein Alarmstufe Rot. Hätte nicht gedacht das ich das mal zu einem Steven Seagal Film sage, aber das war echt Peinlich.
1/10 Punket vergebe ich nicht. Einen Bonus Punkt gibt es für den genialen Showdown. Und noch Einen Punkt gibt es weil es ein Seagal Film ist. Kommen wir auf 3/10 Punkte.