Man stelle sich vor: Das Robi-Modell aus den Terminator-Streifen geht auf eine Killing Spree und tötet ausschließlich leicht bekleidete Damen, die sich entweder im Bett räkeln, duschen oder nackig Sport treiben. Generell scheint die ganze düster-futuristische Stadt von einer Roboter-Verschwörung heimgesucht zu werden...
Der erste Trashfilm, der zu weiten Teil nur aus dem Computer stammt..? Irgendein freakiger Spieldesigner hat hier wohl einen Haufen beweglicher Blechbüchsen kreiert, die zum Teil recht drollig ausschauen, jedoch Böses im Schilde führen. Im Gegensatz zu den weiblichen Opfern (unter anderem die Trashqueens Julie Strain und Brinke Stevens, sowie Pornodarstellerin Jill Kelly) stammen sämtliche Roboterparts aus dem PC, was natürlich nicht mit einem megateuren Hollywoodstreifen verglichen werden kann, sondern eher Retro-Feeling in Bezug auf den guten alten Commodore Amiga weckt.
Auch die Story ist eine recht eindimensionale, mit etwas schwarzem Humor versehene Slasher-Geschichte um eine Killermaschine, die allerhand hübsche Damen meuchelt. Dabei schwingt Regisseur Clive Cohen gerne mal die derbe Splatterkeule, um etliche blutige Effekte zu servieren. Diese scheinen wieder handgemacht und CGI-los zu sein. Farbeimer statt Mausklick, gute alte Hausmannskost eben.
Zudem hatten die Produzenten ein hervorragendes Auge für Darstellerinnen mit großen, geradezu perfekten Oberweiten. Allerehrenwert, was zumindest die männlichen Zuschauer da so alles geboten bekommen. Mit besseren Unterhaltungswerten hätte aus "Exterminator City" ein echter kleiner Hit werden können. Sympathischer Trash ohne Ansprüche ist es dennoch allemal. 6 von 10 Punkten.