Der bislang schlechteste Tarantino
Erinnert entfernt etwas an SAW, kommt aber bei Weitem nicht ran.
Kein echter Gruselfaktor, wenn auch recht gorig. Die erste Hälfte des Films wartet man ständig darauf das endlich was passiert, dann passiert zwar was, es schockt und gruselt aber nicht wirklich. Da hätte man mehr draus machen können - stimmungsmäsig. Immerhin sind die Nutten recht geil und man bekommt einiges an heissen Körpern und Titten zu sehen - das ist bei dem Film unterhaltsamer als die Schockerszenen. Zugegeben: Die "Augenszene" ist ekelhaft, selbst für hartgesottene Splatterfans. Zugleich ist die Szene aber auch irgendwie lächerlich und überzogen - ab da wo dann Gehirnflüssigkeit spritzt. Und das ist genau der Punkt. Bei dem Film wirken einige Szenen lächerlich, obwohl anders gedacht. Statt zu schaudern lachte das ganze Kino. Hostel ist aber nicht als Comedy-Splatter gedacht, er wirkt stellenweise unfreiwillig komisch. Kurz: Der Film ist ganz nett - mehr auch nicht. Er fesselt nicht wirklich, die geilen Tussen und ein paar nette Goreeffekte reissen aber einiges raus. Ganz witzig auch die bewusste Comedyszene am Schluss mit den schlägernden Strassenräuberkids.
Mir kam im Kino mindestens eine Szene deutlich abgedunkelt vor (im Vergleich zu Aushangfotos und US-Trailern): Als der Typ mit der Kettensäge ausrutscht, stürzt und sich selbst das Bein absägt.
Eigentlich nur 5 von 10 Punkten, aber wegen der netten Tittenszenen und weil ein paar Gorescenes doch ganz gut gemacht sind gebe ich gerade noch 7 von 10 Punkten (für Splatterfans).