Drei Party-hungrige, mit dem Schwanz denkende Ami-Twens machen einen Trip in die ehemaligen Ostblock-Staaten Europas, weil die Frauen dort bekanntermaßen besonders geil und willig sind. Dass man sich in dieser Region als Touristen allerdings schneller in Luft auflöst als Freibier auf einem Punkkonzert, scheint unsere „Muschi-Toreros“ scheinbar nicht zu interessieren…
HOSTEL ist eine Mischung aus versexter Teenie-Komödie, Hinterwäldler-Horror und Folterfilm. Besonders der handlungsarme Auftakt, in dem unsere Protagonisten nur rumficken und prollige Sprüche ablassen, stinkt schon arg nach hirntotem Teenie-Horror, auch wenn die Halbstarken hier fast schon alle „Stiflers“ und sonstigen „Road Trip“-Typen an Peinlich- und Bauerntrampligkeit in den Schatten stellen.
Die Gewalt- bzw. Folterexzesse fallen dann, auch nicht so derb und hart aus, wie erwartet, was man sich aber eigentlich auch hätte denken können… Klar, reine Mainstream-Glotzer werden sich mit Sicherheit in die Hosen scheißen, wahren Insidern (*zwinker-zwinker*) kann der Streifen aber eigentlich nix mehr anhaben.
Als Krönung klaut HOSTEL dann noch die Schlüsselsequenz von „Mr. Vengeance“ und verwurstet diese dann zu einer seiner wenigen deftigen Brutalo-Szene. Sei’s drum…
Mein Fazit:
AMERICAN PIE meets HOUSE OF WAX meets… hm, mal sehen… OXEN SPLIT TORTURING (sorry, is’ der einzige Folterfilm, der mir gerade einfällt).
Kann man sich durchaus anseh’n, klar. Der Streifen stellt aber weder eine Offenbarung auf dem Gewaltsektor dar, noch geht er als trickreich ausgeklügelter Kopffilm durch. Im Gegenteil...