Ashade ist Taxifahrer und sein Bruder sitzt in Guantanamo fest. Um seinen Bruder da raus zu holen will er mit dem bisschen Geld was er verdient einen Anwalt bezahlen. Gleich am Anfang des Films steigt Phoebe in sein Taxi. Er fährt sie zu ihrem Mann der fremdgeht. Anschließend wieder zurück. Auf dem Rückweg will er kurz bei seiner Frau und Kind vorbei. Sie willigt ein und wartet im Auto. Sie schneidet sich in den Finger und will mal das Klo benutzen. Durch ihre Aufdringlichkeit kommt sie mit der kleinen syrische Familie ins Gespräch. 2 Kulturkreise prallen aufeinander. Sie erzählt von ihrer Beziehung mit ihrem Ex und das er ihr das Kind weggenommen hat. Er erzählt von seinem Bruder und dessen Schicksal in Guantanamo. Das verändert alles. Obwohl der Bruder seit 10 Jahren Kanadier ist wurde der Bruder „auf Verdacht“ nach Guantanamo gebracht. Sie versucht ihm zu helfen…Sie spielt ihm was vor von wegen Chefin usw. Er versucht dem ganzen nachzugehen. Aber ich will nicht zuviel verraten. Es muss wohl an der Penn-Familie liegen. Robin Wright Penn bietet eine sehr gute schauspielerische Leistung. Meiner Meinung nach könnte man sie dafür sogar für den Oscar nominieren…Und auch Abdel Kechiche (Ashade) weiß zu überzeugen. Die Musik verleiht dem Film in einigen Szenen einen melodramatischen Touch. Wirkt er zunächst wie ein systemkritischer Film wird er später zum Drama. Einen logischen Verlauf hat der Film nicht unbedingt aber er hat mich trotzdem überzeugt. Auch wenn es nur um ein Einzelschicksal geht ist die Handlung auch wenn nicht so erwartet sehr interessant umgesetzt. Ein dialoglastiger Film der aber zu keiner Zeit langweilig wird. Der Film wird richtig Böse zum Schluss. 9/10 Punkten.