Nach langem Überlegen habe ich mir den zweiten Dungeons & Dragons-Film angetan.
Die Story spielt ca. 100 Jahre nach dem ersten Film. Als Anknüfung zum ersten Teil dient hier der Magier Damodar, welcher zu einem Untoten wurde. Die Story folgt dem üblichen Fantasystrickmuster, was aber nicht schlimm ist. Schließlich laufen D&D-Spielrunden ähnllich ab. Viele Spieler welche sich den Film ansehen, werden Situationen ähnlicher Art wiedererkennen.
Die Effekte wirken an einigen Stellen (bspw. den Drachen) billig, aber im Großen und Ganzen sind sie ok. Die Schaupieler bewegen sich auf solidem Niveau, haben aber keine großartige Gelegenheit ihre Charaktere zu vertiefen. Am meisten Tiefe besitzt für Kenner des ersten Teils noch Damodar. Die Dialoge sind besser als im ersten Teil. Zwar werden auch hier viele Klischees bemüht, man vermeidet aber Brüller wie "Ein unsichtbares Kraftfeld, so etwas sah ich noch nie!"
Einige Stellen bei denen man sich als D&D-Spieler an den Kopf greift, wurden im Making-of aufgeklärt. Bspw. ist das Erklären des Unterschieds zwischen arkaner und göttlicher Magie für D&D-Veteranen unnötig für Neueinsteiger aber notwendig. Löblich ist das sich die Macher und Schauspieler des Films mit D&D auskennen und sich auch während des Drehs noch weiter einlasen. Man sieht diverse Szenen im Making-of in denen die Schauspieler im Spielerhandbuch lesen!
Fazit: Auf jeden Fall besser als der erste Teil. Insgesamt ist der Film guter Durchschnitt.