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Friedhof der Kuscheltiere gehört objektiv gesehen zu den besten Stephen King Verfilmungen. Ich persönlich finde eigentlich alle King Verfilmungen gelungen, als da wären Night Flier, Kinder des Zorns, Thinner- Der Fluch, usw.. Der Film handelt von einer vierköpfigen Familie, die in ein Haus auf dem Lande zieht (und diesmal geht es ausnahmsweise nicht um das Haus, das ein Spukhaus sein soll ähnlich wie in Amityville), und nicht weit entfernt davon befindet sich der Tierfriedhof. Die Katze (Church genannt) der Familie wird bald auf der vielbefahrenen Straße von einem Lastwagen überfahren und muss auf dem Tierfriedhof begraben werden. Von dort an nimmt das Grauen seinen Lauf...
Friedhof der Kuscheltiere ist auch aus Kritikersicht als gelungen dargestellt und das auch zu Recht (ja okay, das hätte ich bei all den anderen genannten Filmen auch gesagt *g*), denn der Film lebt eindeutig von seiner Atmosphäre. Er ist einer der atmosphärischsten Filme, die ich je gesehen habe. Splattereffekte stehen hier sehr im Hintergrund, wurden aber geschickt beim Showdown eingesetzt (ich hab die Uncutfassung noch nicht gesehen, deshalb kann ich nicht beurteilen wie die Effekte sind, aber ich weiß was in der 16er fehlt). Die paar Gewalteffekte, die es beim Showdown gibt, wurden bei der 16er entfernt, und der Film war früher sogar indiziert. Inzwischen wurde die Indizierung aber aufgehoben, sodass er nun auch im Laden frei im Regal erhältlich ist. Über die Spannung und ihre Einzelelemente sei hier nicht mehr verraten...
Unrealistisch ist nur, dass der zweijährige Sohn schon ganze Sätze sprechen kann und sogar schon sämtliche Fremdwörter oder Redewendungen (die Synchronisation hört sich natürlich auch dementsprechend lachhaft an). Als der besagte Sohn beim Showdown eigentlich sogar der ,,Endgegner“ ist und mal schnell den Nachbarn und die eigene Mutter killt, wirkt das schon etwas sehr seltsam, aber okay, ich fands witzig. Zudem wird das Kind (oder fast noch Baby) richtig psychomäßig, als es vom Nachbarshaus aus zuhause den Vater anruft und sagt: ,,Ich möchte spielen.“ Es ist auch immer wieder zu hören wie das Kind so cool lacht; das wirkt teilweise aber dann wirklich nicht mehr gruslig, sondern man muss dann eher zusammen mit dem Kind mitlachen.

Fazit: Extrem spannender Stephen King Grusler, der einen in seinen Bann zieht.

10 von 10 Punkte für diesen Film (und für das coole Kind)

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