Review

Mary Lambert hielt sich bei ihrer Umsetzung sehr streng an die Vorlage von Stephen King,so dass man von einer der besten King-Verfilmungen sprechen kann,die der Spannung des Romans in nichts nachsteht.

Louis Creed zieht mit Frau und zwei Kindern aufs Land.Schnell freundet man sich mit dem alten Jud Crandall aus der Nachbarschaft an.Er zeigt der Familie einen alten Tierfriedhof,welcher ein Geheimnis hat.Kurz darauf wird Kater Church überfahren.Man begräbt ihn auf dem Tierfriedhof,doch am nächsten Tag ist er wieder da,jedoch recht verändert und aggressiv.Die Tragik nimmt seinen Lauf als das jüngste Familienmitglied stirbt.Louis kommt auf eine folgenschwere Idee…

Nachdem ich den Roman verschlungen hatte,war ich sehr positiv überrascht über die gelungene Besetzung,denn die Figuren hatte ich mir fast genauso vorgestellt.
Vor allem Dale Midkiff kann als verzweifelter Vater überzeugen und mit Fred Gwynne hatte man den liebenswert-kauzigen Nachbarn perfekt getroffen.Stephen King selbst gab die Nebenrolle eines Pfarrers
Ähnlich spannend wie in der Vorlage geht es auch hier zu,die Dramatik spitzt sich gegen Ende immer mehr zu.
Dabei verzichtete man aber nicht auf die notwendige Tiefe,denn das Thema – der Umgang mit dem Tod – wird von jedem Charakter anders angegangen.Mutter Rachel vermeidet das Thema aufgrund einer schlimmen Kindheitserinnerung,Tochter Ellie hinterfragt die Gerechtigkeit und Vater Louis…na ja,die Konsequenzen kennen wir ja…

Glücklicherweise verzichtete man auch auf vordergründige Effekte und auch der tote Pascow wirkt nicht zu übertrieben.Somit bleibt die Atmosphäre stimmig bis zum makaberen Ende.
Tolle Umsetzung,Miss Lambert !
9 von 10 Punkten

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