Review

Zombie-Horror mal anders ...

Als Horrorfilmfan isser Pflicht! Und wer kennt ihn nicht? Den Film, den man als Kniebeißer schon im Mitternachtsprogramm heimlich aufnahm ...

Stephen Kings FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE ist eines der letzten vielen zum "Sterben" schönen Highlights der Achtziger Jahre ... Eine Zeit, in der man noch wusste, welche Substanz ein wahrer Gruselschocker brauchte, um 3 Generationen eternal in seinen Bann zu reißen.

Wenig Score (wie es für die 80er üblich war), schwach kontrastierte Farben, kohärente und lakonische Dialogschaften, possessive Atmosphäre und Spannung bis zum blutigen Ende ... Das alles sind Eigenheiten jener goldenen Epoche, die das Siegel "Nostalgie" trägt.

Die Idyllik des Filmes ist beim allerersten Anschauen wohl eher unbeschreiblich! Das muss man einfach erlebt haben. Beim zweiten Visualkonsum hingegen ist jeder Handlungsakt bekannt, jede Schockeinlage vorhergesehen. Es wird nie wieder so sein, wie beim ersten Sehen. Man freut sich eben auch nicht zweimal auf einundenselben Zaubertrick. Also Kids, Herrschaften, die ihr den Film noch nicht gesehen habt: Genießt dieses einmalige "Gefühl" - Es wird nie wieder wo anders in dieser Form da sein, wie bei FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE. Es ist wirklich Horror!

Ich kann mich noch erinnern, als ich diesen Film mit 12 Jahren das erste Mal sah, da kam dieses unerbittliche Ende wie 'ne Dampfwalze auf mich zu ... Die Exhumierung des Kindes war schon harter Tobak. Es gab kein Happy End und der Schlussakt verleitet zwanghaft zum Nachdenken. Ansonsten ist alles sehr gleichförmig intensiviert gehalten. Die Strapazen des Vaters dringen zum Zuschauer hindurch und machen aus dieser Situation heraus schließlich auch den Wahnsinn so transgressiv.

"Manchmal ist der Tod besser!"

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