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Was für eine Besetzung. Cate Blanchett, Sam Neill, Hugo Weaving. Die Geschichte über Drogen, unheilvolle Vergangenheitsbewältigungen und Beziehungsdrama klingt auch nicht schlecht. Doch warum ist der Film nicht in den Kinos gelaufen.? Und warum wird Little Fish auf DVD von einer Restpostenfirma vermarktet ?
Wer die ersten 45 Minuten dieses belanglosen und im ständigen Zeitlupen-Rhythmus daherkommenden Möchtegern-Drogendramas durchsteht, der ist zu beglückwünschen und weiß warum. Sämtliche Charaktere wirken blass wie Tom Petty im fahlen Mondlicht.Gibt die Geschichte schon nicht viel her, so hat die deutsche Synchronisation dem Film den künstlerischen Garaus gemacht.
Wenn man denn schon keine der deutschen Stimmen kennt, so möchte man sich doch wenigstens etwas mehr Professionalität bei den Betonungen und Gefühlsausbrüchen (soweit vorhanden) wünschen. Doch was hier geboten bzw. gesprochen wird, läßt den Betrachter schier sprachlos werden.Vermutlich wurde die Synchro in irgendeiner Hinterhofscheune aufgenommen. Das erinnert fatal an die Eindeutsch-Versuche einiger längst vom Markt verschwundener C-Movie Video-Veröffentlicher aus den frühen 80er Jahren. Sicherlich wurde für die deutsche Übersetzung eine Heerschar abgewiesener GZSZ Bewerber engagiert.Was bleibt, ist ein langweiliges Filmchen mit einer der miesesten deutschen Bearbeitungen der Filmgeschichte. 2 Punkte für den Film. Minus 10 Punkte für die deutsche Synchronisation..

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