Mit Kaltes Land wirft Regisseurin Niki Caro kein gutes Licht auf die Männerwelt.
Dennoch ist ihr Film keineswegs Männerfeindlich wie so manche Kritiker meinten.
So zeigt der Film eine mutige Frau welche es wagt ihren Arbeitgeber wegen Sexueller Belästigung zu verklagen trotz großer Widerstände.
Charlize Theron verkörpert dabei Josey Aimes welche Ende der 1980er Jahre vor ihrem handgreiflichen Ehemann flieht und ihre Heimat im Norden Minnesotas zurückkehrt.
Die Begrüßung ist dabei wenig herzlich denn ihr Vater fragt sie lediglich ob sie von ihrem Mann bei einem Seitensprung erwischt wurde.
Über eine Freundin, welche als eine von wenigen Frauen im Bergbau arbeitet, bekommt Josey schließlich eine Stelle dort.
Obwohl von Anfang an sexuell belästigt lässt sich Josey einiges gefallen da die Bezahlung gut ist.
Erst als sie von einem Kollegen, welchen sie aus der Vergangenheit kennt, vergewaltigt wird kündigt diese.
Dennoch aber geht Sie in die Offensive und verklagt das Unternehmen.
Ein harter Prozess beginnt bei dem vor allem auch Joseys Sohn einiges durchmachen muss und sie selbst mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird....
Spannend aber eher im Doku Still gedreht kommt Caros Film daher.
Der Soundtrack ist dabei zurückhaltend aber äußerst gelungen.
Zudem kann der Film mit starken Darstellern aufwarten die alleine schon das Ansehen des Filmes rechtfertigen.
Theron und McDormand wurde zurecht für einen Oscar nominiert
Aber auch die restliche Darsteller Riege trägt zum sehr guten Eindruck des Filmes bei.
Sicherlich mag das Ende etwas zu sentimental daher kommen
aber dieses kleine Manko wird durch die kraftvollen Bilder, den hervorragenden Darstellern sowie der packenden Geschichte mehr als wett gemacht.
Deswegen auch ganz starke 9 Punkte