Nur einem Jahr nach Der Beste Mann bei Interpol und damit Teil fünf der Pink Panther Reihe, folgte trotz des katastrophalen Verhältnis zwischen Edwards und Sellers mit Der Irre Flic mit heißem Blick bereits Teil sechs der erfolgreichen Pink Panther Reihe, welcher den finanziellen Höhepunkt markiert der Reihe.
Die French Connection in Person des Unternehmers Douvier steht unter Druck. Der Pate aus den USA vertraut nicht mehr auf die Schlagkraft und die Agilität der Franzosen. Daher beschließt die French Connection, ein Exempel zu statuieren. Mit einem Mordanschlag auf Inspektor Clouseau will sie der Welt ihre Integrität beweisen. Der erste Versuch, ein Bombenanschlag, schlägt fehl. Der zweite Versuch scheitert kläglich; ein Ninja soll Clouseau töten, doch wie immer hat dieser mehr Glück als Verstand und schaltet den Angreifer aus. Beim dritten Versuch wird Clouseau durch einen fingierten Telefonanruf in eine Falle gelockt. Auf dem Weg dahin wird er von dem Bankräuber Claude Russo überfallen, der immer als Frau verkleidet auf Raubzug geht. Er zwingt Clouseau zum Kleidertausch und fährt mit dessen Peugeot in die Falle. Das Auto wird von Douviers Männern so lange beschossen, bis Russo die Kontrolle über den Wagen verliert und gegen einen Baum steuert. Der Wagen geht in Flammen auf. Da man Clouseau für tot hält, wird in Frankreich eine Staatstrauer verhängt. Um den Fall aufzuklären, wird Ex-Chefinspektor Dreyfus rehabilitiert, der in einer Nervenklinik untergebracht ist. Währenddessen macht sich Clouseau daran sein eigenen Mord aufzuklären...
Trotz der Verwendung der bekannten Vorsatz Stücke kann Der Irre Flic nicht das Niveau seines Vorgängers halten, welcher für mich persönlich den künstlerischen Höhepunkt markiert der Reihe. Sellers ist dabei in seiner Abschiedsvorstellung ohne Zweifel erneut eine Naturgewalt und hat sehr gute Unterstützung. Unter anderem mit Herbert Lom, dessen Tod bzw dem seines Charakter aus dem Vorgänger ignoriert wird, sowie Burt Kwouk, der als Butler Cato die meiste Screentime innerhalb der Reihe erhält, oder der bezaubernden Dyan Cannon. Dazu kommt eine solide Krimi Handlung, welche aber erneut nur die zweite Geige spielt und einige aufwendige Action-Sequenzen bzw Stunts sowie den erneut gelungene Soundtrack.
Aber die Begeisterung bleibt, im Gegensatz zum Vorgänger, aus und gewisse Ermüdungserscheinungen können nicht geleugnet werden, gerade in der ersten Filmhälfte. So ergeben sich starke 7 Punkte, was beileibe keine schlechte Ausbeute bedeutet.