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Das ist der erste der “Pink Panther“-Filme und wahrscheinlich auch der beste (der 1964 entstandene “A Shot In The Dark“ soll angeblich der beste sein, aber den hab ich leider noch nicht gesehen).

Inspektor Clouseau (Peter Sellers) wird hier noch nicht als der Slapstick-Clown dargestellt, den er in den späteren Filmen wurde, sondern als eine tragische Figur, deren Komik eher leise ist. Seine Mimik, als er sich auf seine heissgeliebte Stradivari-Geige setzt, seine Antwort, als er im Gefängnis die falsche Zelle betritt, obwohl er kurz vorher explizit vom Wärter informiert wurde, welches die richtige ist (“Sie müssen noch viel lernen“), das ist hohe Schule der Comedy-Kunst.

Die Gentlemen-Gauner-Komödie lebt natürlich nicht nur von Sellers, sondern auch von den Edelganoven David Niven und Robert Wagner und selbstverständlich auch von der wunderschönen Claudia Cardinale und der nicht minder attraktiven Capucine. Henry Mancinis Titelmusik gehört mittlerweile zur Allgemeinbildung.

Ein Film wie eine elegante Cocktail-Party, wo alle versuchen, den anderen den Champagner aus den Gläsern zu klauen.

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