In der Rosarote Panther aus dem Jahre 1963 von Regisseur Blake Edwards schlüpft Peter Sellers erstmals in die Rolle des tollpatschigen Inspektor Jacques Clouseau. Dabei ist der eigentliche Star der Krimi Komödie David Niven, weshalb der Fokus im ersten Teil gegenüber den Fortsetzungen nicht ausschließlich auf Sellers liegt.
Im Mittelpunkt des Films stehen ein überdurchschnittlich großer Diamant, der aufgrund seines rosaroten Schimmers und eines kleinen Schattens in der Mitte, der einem springenden Panther ähnelt, der „rosarote Panther“ genannt wird, sowie ein englischer Meisterdieb, genannt „Das Phantom“, hinter dem sich der britische Adelige Sir Charles Lytton verbirgt. Vor Beginn der Geschichte werden die Charaktere vorgestellt. Zuerst das Phantom, das durch Meisterhand Schmuck und Geschmeide stiehlt und es immer wieder schafft, der Polizei zu entkommen. Dann der Neffe von Sir Charles, George Lytton, der seinem Onkel gegenüber vorgegeben hat, in den USA zu studieren, in Wirklichkeit aber ebenfalls ein Gauner ist. Da ist noch die Ehefrau von Inspektor Clouseau, Simone, die in Wirklichkeit die Verbündete und Geliebte des Phantoms ist. Und schließlich der trottelige Inspektor Jacques Clouseau, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, dem Phantom endlich das Handwerk zu legen.
Die Protagonisten treffen in dem italienischen Wintersportort Cortina d’Ampezzo aufeinander. Die Prinzessin von Lugasch, Dala, verbringt dort ihren Winterurlaub. Sir Charles ist vor Ort, um die Gelegenheit zu nutzen, den Diamanten zu stehlen. Inspektor Clouseau ist in Begleitung seiner Frau anwesend, um gegebenenfalls das Phantom zu schnappen. Auch der Neffe von Sir Charles reist überraschenderweise an, um mitzumischen....
Herrlich altmodische Komödien Kunst trifft auf eine spannende Krimi Handlung. So könnte man Edwards Klassiker auch beschreiben. So ist die Besetzung hervorragend sowie teils edel. Vor allem Sellers ist eine Attraktion für sich. Die Hauptmelodie zählt zudem ähnlich wie zum Beispiel die der Beverly Hills Cop Reihe zu einer der markantesten für Film Liebhaber. So vergehen die knapp zwei Stunden Laufzeit auch flott und ohne große Hänger. 8 dicke Punkte ergibt das ganze deshalb locker.