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Rundum gelungene Fortsetzung des Überraschungshits!

Diesmal sitzen nicht nur 2 Leute in der Klemme, sondern gleich acht. Auch diese müssen sich den Fallen von Jigsaw stellen und eingeschlossen in einem alten Gebäude ein Gegenmittel gegen das tödliche Gas finden, das sie schon seit ihrer Ankunft dort einatmen.

Natürlich läuft "Saw 2" nach dem gleichen Schema ab, wie sein Vorgänger, jedoch haben die Drehbuchautoren abseits der 8 Todeskandidaten auch für Abwechslung gesorgt. Im Mittelpunkt steht nämlich eigentlich ein Cop, dessen Sohn sich unter den Eingeschlossenen befindet und der ebenfalls von Jigsaw zu einem Spielchen der etwas anderen Art gezwungen wird.

Atmosphärisch und auch im Bereich Spannungsaufbau kann "Saw 2" klar mit dem Original Schritt halten. Leider ist die Pointe am Ende nicht ganz so gelungen. Zwar in sich schlüssiger, doch man konnte ja wieder mit einem Knalleffekt rechnen, der somit natürlich von vorn herein leicht abgeschwächt wird.
Dass Tobin Bell hier eine größere Bedeutung zukommt, hat mir persönlich sehr gut gefallen. So konnte man einiges über die Hintergründe von Jigsaw und seine Motivation für die tödlichen Spiele erfahren.


Fazit: Dadurch, dass dem Zuschauer fast das Gleiche (nur mit neuen, derberen Fallen) geboten wird, ist "Saw 2" nicht mehr innovativ, aber unterhaltsam und irre spannend. 9/10 Punkten.

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