Review

Gute Fortsetzung des Überraschungserfolgs von „Saw“ aus dem Jahre 2004.

Story:

Noch immer läuft Jigsaw (Tobin Bell) frei herum und reißt hilflose Menschen aus ihrem Alltag heraus und zwingt sie an seinen makabren und tödlichen Spielen ums eigene Überleben teilzunehmen.
Jigsaw hat nämlich wieder einige neue Opfer die erneut seine Aufgaben lösen müssen.
Doch die Polizei ist ihm inzwischen auf die Spur gekommen.
Als das Morden wieder anfängt, können sie ihn auch ausfindig machen und stürmen samt SWAT-Team sein Haus.
Einer der Cops ist Eric Matthews (Donnie Wahlberg). Doch dieser hat mit seinen eigenen privaten Problemen selbst alle Hände voll zu tun, das er nicht mehr der hartnäckige Bulle mit Biss aus vergangenen Tagen ist.
Als er jedoch von Jigsaw erfährt das unter den eingeschlossenen Opfern sich sein Sohn Daniel (Erik Knudsen) befindet, setzt er alles daran ihn zu befreien.
Natürlich macht Jigsaw es allen Beteiligten nicht einfach und so können die tödlichen und äußerst kniffligen Rätsel von Neuem beginnen .....

Schauspieler:

Tobin Bell spielt erneut wieder Jigsaw.
Man sieht ihn als Zuschauer in Teil 2 öfters als ich anfangs gedacht hatte, was mir persönlich gut gefallen hat.
Er erzählt wieder seine Absichten und was die kranken Spiele die er mit seinen Auserwählten betreibt für einen Sinn ergeben.

Shawnee Smith spielt Amanda.
Sie war auch schon im Vorgänger dabei und ihre Rolle fällt hier auch größer aus als bei Teil 1 zuvor.
Näher will ich hier aus spoilergründen nicht eingehen.

Donnie Wahlberg spielt Cop Eric Matthews.
Er ist müde und hat viele private Probleme, (unter anderem mit seinem Sohn und seiner gescheiterten Ehe), die er einfach nicht in den Griff bekommt.
Außerdem scheinen ihm viele Dinge gleichgültig geworden zu sein.
Als sein Sohn in Gefahr gerät scheint er aber wieder neuen Lebensmut auf Gr. der Verzweiflung die sich bei ihm bemerkbar macht, gefunden zu haben.

Erik Knudsen spielt Sohn Daniel.
Schauspielerisch gibt’s bei ihm nix zu holen. Er spielt den jugendlichen Rebell, der schon oftmals etwas stiehlt und somit auf die kriminelle Bahn kommt, aus der sein Vater ihn versucht rauszuholen.

Dina Meyer („Starship Troopers“, „Vernetzt - Johnny Mnemonic“, „Wild Things 3") spielt die Polizistin Kerry.
Sie hatte mit ihrem früheren Partner Eric Matthews mal ein Verhältnis.
Wenn es jemanden gibt der Eric gut kennt, dann ist es Dina Meyer.
Dina Meyer´s Rolle ist eher mehr im Hintergrund. Sie hat die Taten von Jigsaw studiert und kennt somit seine Vorgehensweise.

Inszenierung:

Bei der Regie wurde James Wan durch Darren Lynn Bousman abgelöst.
Darren Lynn Bousman versteht sein Handwerk.
Schon in der Anfangsszene bekommt man einen schön blutigen Mord mit guter Optik, schnellen Schnitten und viel Spannung geboten, was den Zuschauer neugierig macht.
Im Verlauf des Films bekommt man wieder unterschiedliche Leute vorgesetzt, die um ihr Überleben kämpfen, die irgendeine Sache gemeinsam haben und sich das Schicksal der Beteiligten von nun an ändern wird.
Allerdings müssen die Auserwählten das erst mal herausfinden und genau hier liegt das Interessante von „Saw 2“.
Es gibt zwar nur 2 Gebäude in denen der Film spielt aber mehr braucht es auch nicht: Einmal, eine Art Dachboden und dann noch ein leerstehendes Haus, indem sich die Gefangenen aufhalten.
Die Spannung nimmt von Minute zu Minute zu und man erfährt immer mehr Details, die später von Bedeutung sind.
Die Morde sind wie erwartet sehr hart und es fließt auch genügend Blut was zum Geschehen passt.
Leider erfährt man anfangs nicht sehr viel über die Eingeschlossenen, was bei Teil 1 ja auch nicht anders war. Doch man hat mit ihnen mehr mitgefiebert, was bei Teil 2 nicht so der Fall war.
Irgendwie habe ich die ganze Zeit bei „Saw 2“ nur darauf gewartet, auch welche Weise der nächste Protagonist wohl das zeitliche segnet.
Über Einfallsreichtum seitens der Drehbuchautoren kann man sich nicht beklagen. Ideen sind genug gegeben, dennoch ist „Saw 2“ etwas schwächer und das Besondere was das Original ausgemacht hat, fehlt hier irgendwie.
Man konnte die meisten Fallen vorhersehen, wodurch der Überraschungsmoment darunter gelitten hat.

Fazit:

Trotz kleinerer Mängel ist „Saw 2“ eine gelungene Fortsetzung eines sehr guten ersten Teils mit viel Blut und einem überraschendem Ende, womit ich niemals gerechnet hätte.
Ich war positiv überrascht, das man in so kurzer Zeit es hinbekommen hat, eine unterhaltsamen Horrorfilm zu schaffen, der nie langweilt, viel Blut und eine gute Story besitzt.
Teil 3 kann ruhig kommen.

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