Review
von Vril-Mann
Jigsaw lässt erneut mehrere Menschen entführen und setzt sie gemeinsam einem grausamen Spiel aus. Unter den Betroffenen befindet sich auch der Sohn des leitenden Ermittlers, sodass dieser mit allen Mitteln versucht, Jigsaw dazu zu bringen, den Standort des Hauses zu verraten, in dem die Opfer eingeschlossen sind. Doch er ahnt nicht, wie genial Jigsaws Plan wirklich ist...
Auch die Fortsetzung von „Saw“ ist sehr spannend und basiert auf einem makellosen, wendungsreichen Drehbuch, doch die Atmosphäre ist nicht mehr ganz so bedrohlich wie im ersten Teil. Dieses Mal orientiert man sich am Handlungsmuster moderner Slasherfilme – es sind gleich acht Menschen in einem, mit tödlichen Fallen versehenen, Haus eingeschlossen, sodass in regelmäßigen Abständen einer von ihnen den hinterlistigen Installationen zum Opfer fallen kann. Dem zweiten Teil fehlt ein bisschen von der Genialität des ersten, doch durch die Genreverlagerung zum Horrorfilm kann man sich ein Muster zu Nutzen machen, dass bei – wie in diesem Falle – gekonnter Anwendung, stets die Spannung aufrechterhält. Da auch das Ende wieder einmalig und wirklich beeindruckend ist, handelt es sich bei dieser Fortsetzung immer noch um einen rundum gelungenen Film.