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Als trotteliger Inspektor Clouseau war Peter Sellers in Blake Edwards Der rosarote Panther ein Highlight und stahl damit dem eigentlichen Hauptdarsteller David Niven die Show. So verwundert es auch nicht, das für die Fortsetzungen jene Figur zum Star wurde bzw in den Vordergrund rückte.


In der Villa des Millionärs Benjamin Ballon geht es des Abends sehr umtriebig zu. Fast alle Bewohner und auch das Dienstpersonal sind in den verzweigten Korridoren der Villa auf Wanderschaft zu ihrer jeweiligen Liebschaft. Plötzlich geschieht ein Mord. Inspektor Clouseau wird zum Tatort geschickt. Er findet den Angestellten Miguel tot vor sowie die der Tat dringend verdächtige Maria Gambrelli. Alle Indizien sprechen gegen sie, doch Clouseau ist von ihrer Unschuld überzeugt. Zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in sie.


Chefinspektor Dreyfus zieht Clouseau sofort von dem Fall ab, aber eine hohe Persönlichkeit setzt sich dafür ein, dass er weiter ermittelt. Clouseau ist sich sicher, dass Gambrelli den wahren Mörder nur decken will. Daher lässt er sie aus dem Gefängnis frei, um sie zu beschatten. Aufgrund seiner unpassenden Verkleidungen (Luftballonverkäufer, Straßenmaler, Jäger …) schlägt dies jedoch immer wieder fehl. Auch wird er immer wieder verhaftet, da er nicht die erforderliche Lizenz vorweisen kann. Und immer genau dann passiert ein weiterer Mord und jedes Mal befindet sich Gambrelli am Tatort....


Auch der zweite Pink Panther Film kommt als Mischung aus Krimi und Komödie daher. Für den sehr gelungenen Komik Anteil sorgt dabei erneut Sellers, welcher von einem überzeugenden Cast unterstützt wird.

Dazu ist die Kamera Führung erstklassig und auch musikalisch kann sich das ganze sehen bzw hören lassen, auch wenn auf die markante Hauptmelodie verzichtet wird. So präsentiert sich die Pink Panther Reihe in der ersten Fortsetzung in Höchstform, weshalb es als Fan der Reihe für 9 Punkte reicht.

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