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Die noch im selben Jahr wie Teil 1 entstandene Fortsetzung ist ein vollkommen anderer Film: Sie funktioniert noch viel deutlicher als freche Satire auf die Medien TV und Heimvideo, als Kommentar auf Gewaltdarstellungen in Spielfilmen und veräppelt gängige Primetime-Unterhaltungsformate. Hier werden die Snuff-Psychos wirklich von der Leine gelassen. Die vielen unterschiedlichen Segmente der "Howard and Eli Show", einer von ebenfalls krassen Werbespots unterbrochenen Splatter- und Folter-Talkshow, erinnern entfernt an die Sketche der deutschen "Freax". Allerdings sind die Scherze abwechselnd altbacken oder schon so krass, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Erneut hat sich Gary Cohen von üblichen Amateurstreifenschablonen lösen können, doch die viel zu lang geratene Pizzagirls-Männerstrip-Folge und das unpassende Dreifach-Twist-Ende machen einiges gleich wieder kaputt.