Review

Die Dokumentation über das Leben von James Dean“Kleiner Prinz,Little Bastard“ist nicht uninteressant gemacht,jedoch nicht immer den Kern treffend.

James Dean wurde mit nur drei Filmen zum Mythos der Filmgeschichte,seine außergewöhnliche Form der Darstellung wurde für viele ein Vorbild und die Rollen,die er verkörperte für Jugendliche aller Generationen zur Identifikationsfigur.
Diese Dokumentation versucht das Geheimnis um James Dean ein wenig zu durchleuchten.

Es wurden Zeitzeugen gefunden,die sich an ihre gemeinsame Zeit mit James Dean erinnerten(was ja nach so vielen Jahren immer schwieriger wird).
Dabei bin ich mir nicht sicher,ob die Aussagen immer der Wahrheit entsprechen und nicht eher der Selbstdarstellung dienen um zu sagen,hey ich habe ihn gekannt.
Dennoch bietet diese Doku einiges an seltenen Filmmaterial und vielen privaten Fundstücken des Schauspielers.Sogar Ausschnitte eines Fernsehfilms wurden ausgegraben,den ich gerne mal komplett sehen würde.
Leider konzentriert man sich zu wenig auf die Figur James Dean,sondern lenkt die Aufmerksamkeit auf die Umgebung,in der er gelebt hat,durchleuchtet New York und Hollywood,so dass man zwischendurch fast vergisst,um wen es eigentlich geht.Zudem scheinen mir einige deutsche Kommentatoren reichlich deplaziert und geben nur bereits bekannte Tatsachen von sich.
Der Lebenslauf bis zu seinem ersten großen Film „Jenseits von Eden“ist detailliert und sehr sorgfältig recherchiert worden,die Zeit danach jedoch nur kurz angerissen.
Schade,denn gerade hier hätten mich Einzelheiten mehr interessiert,wie er von Film zu Film kam und wie der Erfolg ihn veränderte,kam an dieser Stelle eindeutig zu kurz.

Dennoch ist es immer wieder erfreulich diesen außergewöhnlichen Darsteller zu sehen.
Etwas mehr James Dean und etwas weniger Großstadt wären für diese Dokumentation besser gewesen.
6 von 10 Punkten

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