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Dolph Lundgren (The Punischer, Showdown in little Tokyo) is back und besser denn je!!!

Ehemalige Russische Speznaz-Agent Nick Cherenko (Dolph Lundgren) arbeitet als Mechaniker. Bei einer Schießerei in seinem Dorf tötet der Drogendealer Sasha (Ivan Petrushinov) und seine Leute Nicks Familie. Der übt daraufhin Rache, erschießt ein paar von Sashas Männern, schießt Sasha ins Gesicht und lässt ihn sterbend zurück.
Ein paar Jahre später, Nick verdient sich nun sein Geld als Mechaniker in Amerika, taucht eine Frau auf und bittet Cherenko darum, dass er ihre Tochter, die von der russischen Mafia entführt wurde, befreit. Erst als er erfährt, dass sie von Sasha, der anscheinend den Anschlag überlebt hat, entführt wurde, erklärt er sich bereit sie zu befreien. Also macht er sich auf nach Russland wo er Unterstützung von dem Briten William (Ben Cross) und seinem Söldnerteam bekommt. Im Hinterkopf natürlich den Gedanken, seine Rache an dem Drogendealer zu vollenden.

The Mechanik ist auf jeden Fall eine erhebliche Steigerung zu Direct Action und The Defender. Wenn nicht sogar einer der besten aus Lundgrens Filmographie. The Mechanik kommt zwar nicht an den Überflieger Showdown in little Tokyo ran, kann aber mit seinen früheren Perlen wie The Punisher oder Universal Soldier locker mithalten.
Was vielleicht auch daran liegt, dass diesmal Dolph Lundgren den Regiestuhl ganz alleine besetzt hat. Man sieht dem Film Lundgrens Jahrelange Erfahrung, in diesem Genre, sofort an. Vor allem die Shootouts können glänzen.

Die Story wird ohne Längen und in einem ziemlich hohen Spannungsbogen durchgezogen. Nichts zu meckern. The Mechanik spielt zwar auch wieder in Osteuropa, genauer gesagt in Russland, was aber überhaupt nicht stört, da diesmal auch Russland wirklich dargestellt werden soll. Nicht so wie derzeit andere B-Movie Produktionen. Wo Osteuropa nur gewählt wurde weil dort die Produktion eines solchen Filmes einfach billiger ist. Nichtsdestotroztz wurden die Russischen Dörfer und Landschaften perfekt in Szene gesetzt. Sie erschaffen eine schöne Atmosphäre die sehr gut zur Stimmung des Filmes passt.

Dolph Lundgren spielt diesmal verdammt gut und kann den Mechaniker mit Vergangenheit Spitze rüberbringen. Hätte ich nicht gedacht. Liegt vielleicht auch daran, dass wenn er schon Regie führt, er auch eine gute Performance abliefern will. Dadurch bleibt der Streifen natürlich für längere Zeit in aller Munde. Und wie auch schon in Direct Action und The Defender zu sehen ist, Lundgren ist immer noch Fit wie ein Turnschuh.
Ben Cross (The Order, Undisputed 2) kann ebenso in seiner Rolle als trinkender, Geldgeiler und Hurenliebender Söldner überzeugen. Trotz besagter schlechter Angewohnheiten, entwickelt man irgendwann Sympathien für ihn.
Ivan Petrushinov (Scar Free) verkörpert den psychopathischen Bösewicht ebenfalls sehr gut. Man möchte ihm auf der Straße nicht unbedingt begegnen, vor allem nicht in Russlands Hinterwäldern.
Und auch sonst fällt Darstellerisch niemand besonders Negativ auf, zumindest werden solche Schauspieler dann nur in kurzen Szenen gezeigt, sodas keine Peinlichkeiten aufkommen.

Schwerpunkt des Filmes ist dann aber die Action und die hat es diesmal wirklich in sich. Da wird alles geboten was ein Kämpferherz höher schlagen lässt. Schlägereien, Messerstechereien, Explosionen, eine kurze aber sehr schöne Motoradverfolgungsjagd und, nicht zu vergessen, Shootouts und die haben es diesmal wirklich in sich. Was uns Lundgren da zeigt, ist oberste Liga. Die Schießereien werden perfekt in Szene gestzt. So schöne hat man schon lange nicht mehr gesehen. Höhepunkt natürlich die letzten Zwanzig Minuten, das sogenannte Finale. Dolph Lundgren hats einfach drauf!!! Weiter so.
Nicht zu vergessen der hohe Bodycount und die ziemlich brutalen Tötungsszenen. Von daher gibt es auch nur geschnittene Fassungen in Deutschland zu kaufen, außer in dem Videothekenverleih. Wenn dann empfehle ich natürlich die Verleihfassung. Also wie schon gesagt FSK: 18 völlig zurecht.

Dieser Actionfilm ist jedem Actionfilmfan ans Herz zu legen. Dafür kann man Lundgren besten Gewissens 8,5 von 10 Punkten geben.

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