Inhalt:
Einst killte Nick Cherenko (Dolph Lundgren) für russische Spezialeinheiten. Doch dann töteten ausgerechnet in dem Moment, wo er im Zivilleben heimisch wurde, finstere Drogengangster seinen kleinen Sohn und seine geliebte Frau. Jetzt lebt Cherenko in Amerika, arbeitet als Mechaniker.
Bis eines Tages eine Frau ihn bittet ihre Tochter aus der Hand eben jenes Mannes zu befreien der seine Familie ausgelöscht hat und von dem er geglaubt hat, er wäre tot (schöne kurze Action-Sequenz am Anfang).
Mit Rachegefühlen nimmt er an und eine Abrechnung der harten Art beginnt in St. Petersburg..........
Kritik:
Mein lieber Scholli, nach dem man die alten Helden aus den 80ern schon abgeschrieben hat kommen einige mit kleinen Sternstunden wieder in unser Gedächtnis.
Bei unseren Schwedenberg Dolph Lundgren ist es "The Mechanik"!!!
Bei diesen Film kommt zugute das Dolph die Fäden in der Hand hatte und das merkt man auch.
Egal ob die Kameraarbeit, die Musik oder die Schauspieler alles wirkt wie aus einen Guss.
Dabei ist die Story nicht sonderlich orginell, aber sehr spannend und kurzweilig inszeniert.
Vor allem die Schauspieler um Dolph herum gefallen alle in ihren Rollen.
Die Action ist erfreulich bodenständig, das heißt es gibt keine wilden Kamerafahrten und nach Matrixelementen sucht man hier (zum Glück) vergeblich, dafür wird hier voll draufgehalten wenn es zur Sache geht, egal ob mit dem Messer, diverse Einschüsse, oder Knochen gebrochen werden. Und vor allem die gnadenlose Exekution am Schluss ist schonunglos inszeniert. Man merkt wie Nick Cherenko (Dolph Lundgren) diesen Moment "genießt" bevor er den Oberbösewicht den Gnadenschuß gibt.
Fazit:
Selbst Nicht-Dolph-Lundgren-Fans kann ich "The Mechanik" ans Herz legen, denn nach langer Zeit ist hier ein mit Motivation gemachter Actioner der mit einer stimmigen Geschichte und notwendiger Härte aufwartet.
Bleibt zu hoffen das Dolph auf diesen Level weitermacht und sich mal einige von den anderen Ex-Stars (Ok Van Damme ist auch besser geworden) das zu Herzen nehmen. Ich denke da besonders an Steven Seagal......Aber das ist ein gaaanz anderes Thema:-)
Sehr gute 9/10 Punkten!