Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Erst findet Barbesitzerin Julia ein bluttriefendes Menschenherz auf ihrer Theke; dann entdeckt die Polizei die dazugehörige Leiche ihres Ex-Geliebten. Kurze Zeit später erhält Julia ein Video, auf der ein Mann, dessen Gesicht man nicht sehen kann, ihr seine Liebe gesteht. Die Polizei glaubt, daß dieser ein Psychopath und der Mörder ist. Ein weiterer Mord geschieht und ein weiteres Video geht bei Julia ein…

Fernab der gelackten, langweiligen US-TV-Thriller bewegt sich dieser spanische Fernsehfilm durch das Subgenre der Psychopathen und Meuchelmörder. Zwar wird auch in „Gimlet“ kein allzu hoher Spannungsbogen geschlagen, doch reicht es aus, um José Luiz Acostas Arbeit aus der grauen Masse seiner Mitstreiter hervortreten zu lassen. Die erstaunlich unkonventionelle Inszenierung durch den Spanier lenkt nämlich das Augenmerk des Zuschauers immer wieder von der eigentlichen Handlung, die, nebenbei bemerkt, überraschend blutig ist, ab und setzt Akzente bei den Details und Stimmungen. So wirkt vieles viel glaubhafter als in den US-Pendants. Ach übrigens: „Gimlet“ ist der Name eines Drinks. O. g. Laufzeit ist ohne Endcredits. Im TV matted (1,56:1). Mit Angela Molina, Viggo Mortensen, Abel Folk, Pep Cruz u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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