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Staffel 1

How I Met Your Mother ist eine Sitcom aus den USA welche von Craig Thomas und Carter Bays erfunden wurde.  In den USA läuft die Serie seit 2005 auf dem Sender CBS und in Deutschland seit September 2008 auf ProSieben.

Im Jahre 2030 erzählt Ted Mosby (gesprochen von Bob Saget) seinen zwei Kindern, wie er ihre Mutter getroffen hat. Seine Geschichte beginnt im Jahr 2005 in New York, wo Ted (Josh Radnor) zusammen mit seinem besten Freund Marshall (Jason Segel) und deren Verlobten Lily (Alyson Hannigan) zusammenlebt. Alle drei gehen regelmäßig in ihre Lieblingsbar, wo sie meist auch Barney (Neil Patrick Harris) antreffen. Während Marshall und Lily seit dem College zusammen sind und Ted immer auf der Suche nach der großen Liebe ist, ist Barney ein Frauenheld, der vor nichts zurück schreckt um Frauen ins Bett zu bekommen. Auch versucht er stetig Ted zu überzeugen, sich seiner Lebensweise anzupassen und bezeichnet Ted als seinen besten Freund (Ted sieht Barney allerdings nicht als seinen besten Freund. In der Bar trifft Ted auch die aus Kanada stammende Nachrichtensprecherin Robin. Für ihn ist es wie Liebe auf den ersten Blick und auch sie ist von Ted nicht abgeneigt. Bei ihrem ersten Date verstehen sich beide super, doch Ted küsst sie nicht, was er letztendlich bereuht und sie nachts in ihrer Wohnung aufsucht. Dort kommt es beinahe zu einem Kuss, doch als Ted Robin seine Liebe gesteht, ist Robin geschockt und beide beschließen nur Freunde zu bleiben.  Auch anschließend knistert es zwischen beiden wieder, doch Robin ist noch nicht bereit für eine feste Bindung. Auf einer Hochzeit schließlich trifft Ted die Bäckerin Victoria. Beiden verlieben sich in einander und werden ein Paar, doch sie bekommt ein Stipendium in Deutschland angeboten und geht weg, aber beide wollen eine Fernbeziehung versuchen. Ted merkt allerdings schnell, dass es nicht funktioniert und erzählt Robin, er und Victoria hätten sich getrennt. Beide schlafen beinahe miteinander, doch dann findet Robin raus, dass Ted noch mit Victoria zusammen ist und schmeißt Ted raus. Ted trennt sich anschließend von Victoria, doch Robin ist trotzdem noch sauer auf ihn. Er erkennt nun aber, dass Robin für ihn die Richtige ist und überrascht sie mit Blumen und Musik und sie werden endlich ein Paar. Es wird allerdings schon in der ersten Folge klar, dass Robin nicht die Mutter von Teds Kindern wird. Währendessen bekommt Lily Zweifel an der Verlobung mit Marshall und hat Angst, dass ihre Beziehung ihre Träume zerstört hat. Sie nimmt ein Kunst Stupendium in San Francisco an und verlässt Marshall.

How I Met Yor Mother ist für mich eine der besten Serien seit langem. Nicht selten bin ich beim schauen vor lachen in Tränen ausgebrochen. Alle Charaktere sind auf ihre eigene Art und Weise besonders und alle haben ihre (meist jedoch liebenswerte) Macken. Viele Ereignisse in der Serie kann man mit dem echten Leben in Verbindung bringen. Da ist Ted, der Archtekt, der eigentlich nur die große Liebe finden will, doch keine Freundin findet, die er für richtig hält (außer Robin) und Lily, die leicht durchgeknallt ist, aber immer für ihre Freunde ein offenes Ohr hat. Marshall kommt einem oft vor wie ein liebes riesen Baby. Er ist oft sehr naiv und isst gerne und viel. Robin tut oft sehr tough und obwohl sie Gefühle für Ted hat, lässt sie ihn lange nicht an sich ran, weil sie Angst vor Bindungen hat. Mein persönlicher Liebling ist jedoch Barney. Er trägt immer Anzüge und versucht auch Ted zu einem Anzug zu überreden, meistens mit den Worten "Suit up!". Um Frauen zu verführen erzählt er gerne Lügen, zum Beispiel dass er im Friedenschor wäre und am nächsten Tag in See steche um leidenen Kindern zu helfen. Auch benutzt er oft Phrasen wie "It's gonna be legen - wait for it - DARY!". Interessant finde ich hierbei auch, mal das "Arschloch" von seiner persönlichen Seite zu sehen. In anderen Serien sieht man oft Männer, die Frauen ausnutzen und erfährt sonst nichts über sie. Gut gemacht finde ich auch, dass manche Dinge abgeändert werden, da Ted die Geschichte ja seinen Kindern erzählt. So wird aus einem Joint, den Ted und Marshal auf dem College geraucht haben mal eben zu einem Sandwich.
Nun mal zu ein paar Kritikpunkten. Leider musste ich feststellen, dass die Deutsche Sychronisation völliger Mist ist. Man sollte sich die Serie lieber auf Englisch anschauen, denn viele Witze und Wortspielereien gehen im Deutschen völlig verloren. Wer also nicht so gut Englisch kann, hat schlechte Karten.
Was ich auch sehr nervig finde, ist das eingespielte Gelächter, was ja leider bei Sitcoms so üblich ist. Meistens ist es unpassend und versaut die Stimmung.

Ansonsten ist mein Fazit: Eine absolut sehenswerte Serie. Auch wer sonst nicht auf Sitcoms steht, wird hier auf seine Kosten kommen.

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