"The Prisoner" ist ähnlich wie "Tokyo Powerman" eigentlich kein Jackie Chan-Film. Jackie teilt sich nämlich die Hauptrolle mit weiteren Darstellern.
In diesem Film werden im speziellen die Geschichte von vier Männern beleuchtet. Zum einen Andy Lau, der freiwillig ins Gefängnis geht, um den Attentäter eines familiären Anschlages ausfindig zu machen. Desweiteren Samo Hung, der bereits länger sitzt und immer wieder versucht durch Ausbrüche seinen Sohn wiederzusehen. Der dritte in dieser Geschichte ist Jackie Chan, der durch einen Unfall praktisch undschuldig im Gefängnis landet. Und letztendlich Tony Leung, der sich am Mörder (Jackie) seines Bruders rächen will.
Alle Geschichten werden weitestgehend seperat erzält und verknüpfen sich im Laufe des Filmes mehr und mehr. Bemerkenswert ist die Charakterzeichnung und Tragik, die in dem Film herrscht. Dies ist besonders auf Samo Hung bezogen. Dessen Beziehung zu seinem Sohn gibt dem Film eine große Portion Dramatik. Davon treten im Laufe des Filmes auch noch weitere Szenen auf, die ebenfalls sehr gelungen sind. Besonders hervorzuheben ist hierbei das gut inszenierte Finale.
Darstellerisch bewegen sich die Darsteller allesamt im passablen Bereich. Ein paar der Nebendarsteller sind nicht immer überzeugend, was aber nicht auf den Unterhaltungswert drückt.
Als Jackie Chan-Film kann man "The Prisoner" wie erwähnt nicht bezeichnen, trotzdem ist ein gelungenes Stück Film herausgekommen, der auch Jackie Chan-Fans gefallen kann.