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4

Der kleine Junge einer Top-Chirurgin lehnt sich beim Autofahren zu weit aus dem Fenster – Zack, Rübe ab. Glück im Unglück: Noch am Unfallort klärt sie eine seltsame Alte auf, wie sie ihren Sohn zurückbekommt. Das geht natürlich fürchterlich schief, siehe Titel. Hideshi Hino ist in Japan so eine Art Clive Barker im Bereich der Horror-Mangas. Die Verfilmung einer seiner Geschichten ist allerdings eher im Stil von Stephen Kings CREEPSHOW angelegt – ohne dessen Production Values, aber genauso trashig. Das erträgt man gerade so über das kurze Format von 50 Minuten. Das beste ist noch der wenig subtil bei Goblin abgekupferte Soundtrack.

7

Die Reihe "Hideshi Hino's Theater of Horror" hat's echt in sich! Diese unter einer Stunde laufenden und von einander unabhängigen Erzählungen eines Manga-Künstlers verbinden Grauen und Drama auf ungewöhnliche, aber sehr gekonnte Weise. In diesem Fall wird nach einem äußerst makaberen Autounfall, bei dem ein kleiner Junge enthauptet wird, aufgezeigt, wozu dessen vor Sehnsucht wahnsinnig gewordene Mutter, eine Ärztin, fähig ist. Wenn der als grässlicher Gnom wiederauferstandene Bengel zu Goblin-artiger Musik jungen Frauen nachstellt, dann sitzen plötzlich Fans von Dario Argento in der ersten Reihe! Ganz klar eine Hommage an Italo-Thrillermeister. Krass sind auch die derben Höllenszenen. Die Masken und Trickeffekte sind hingegen nicht so überzeugend, aber hier geht es eh mehr um die Stimmung und Atmo als um realistische Bilder. Das Tempo des Schauerstücks ist auch angenehm hoch.

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