Michael (Hugh Grant) liebt Gina (Jeanne Tripplehorn) & ist entschlossen, sie zu heiraten. Die ziert sich allerdings, ist sie doch die Tochter von Frank Vitale (James Caan), einer großen Nummer der New-Yorker Mafia. Ihre Befürchtung: Wenn sie erstmal geheiratet haben, dann gehört ihr Angetrauter automatisch zur ehrenwerten Familie & wird bestimmt zum einen oder anderen "kleinen Gefallen" gedrängt.
Kelly Makins amüsante Mafia-Posse mit RomCom-Glasur beginnt mit hübschen "Overhead-Shots" des Big Apples, untermalt mit dem Song (I Don't Know Why) But I Do von Clarence 'Frogman' Henry. Das mag wenig spektakulär sein, aber für solche stimmigen Wohlfühl-Einstiege bin ich immer zu haben. Danach wird’s erstmal witzig, mit dem Höhepunkt im chinesischen Restaurant (Stichwort: Glückskekse), den ich mir gleich dreimal angeguckt (& jedes Mal dabei wiehernd gelacht) habe.
Doch bei allem Humor geht es hier ja um die Mafia & die Mafia ist nicht wirklich bekannt dafür, wahnsinnig lustig zu sein, weshalb es bald kompliziert & dramatisch wird, es einen Toten zu beklagen gibt & der gute Michael in Lebensgefahr gerät. Der Titel bezieht sich auf Michael, der in die Rolle eines minderbemittelten Gangsters schlüpft (eben jenen Mickey Blue Eyes), dabei grimmig guckt & mit Dialekt nuschelt. Als Mitglieder der Familie glänzen Burt Young, Joe Viterelli & Vincent Pastore.
Schrullige Ideen (das Gemälde mit dem Maschinengewehr-Jesus oder der Affe) & Figuren ("Es geht mir gut!") runden den turbulenten Spaß ab.