Mit „Brennender Tod“ veröffentlicht e-m-s als #3 in ihrer ehemaligen DVD Reihe DER PHANTASTISCHE FILM, einen kleinen britischen ScFi Film. Als Regisseur konnte „Planet Film Productions“ immerhin Hammer Urgestein TERENCE FISHER (Dracula, Frankensteins Fluch) mit an Bord holen. Neben ihn sind auch die beiden Hammer Veteranen CHRISTOPHER LEE und in einer viel zu kleinen Nebenrolle PETER CUSHING zu sehen. In weiteren Rollen sind PATRICK ALLEN und JANE MERROW mit von der Partie. Es handelt sich bei dem Film um ein Invasions Story. Allerdings bekommt man erst zum Schluss die Außerirdischen Invasoren zu bewundern, was wohl auch aus Kostengründen geschah. Leider muß man auch zugeben, das die Außerirdische Lebensform wie Spiegeleier aussehen, was jetzt aber nicht negativ gemeint ist, dies macht ja auch den Charme dieser alten Klassiker aus, das halt nicht alles so perfekt aussah, wie man es aus heutigen Filmen her kennt. CHRISTOPHER LEE konnte in der Rolle als verschlossener und mürrischen Wissenschaftler sehr überzeugen und spielte seinen Part sehr glaubwürdig. Über Peter Cushing´s kleine Rolle als Landarzt gibt es nicht viel zu sagen, aber selbst in kleinsten Rollen, strahlt Peter Cushing eine Präsenz aus, die manchen heutigen Schauspieler abgeht. Ein großartiger Mime, der vor allem durch seine Rolle in den legendären Hammer Frankenstein Filmen Berühmtheit erlangte. Auch die anderen Darsteller spielten ihre Rollen sehr überzeugend, was man den Film auch anmerkt. Der Film kommt ohne großartige Effekte aus und verlässt sich ganz auf die Schauspielkunst ihrer Darsteller. Da sieht man, das man auch Filme ohne ein großes Budget realisieren kann und trotzdem eine Spannung erzeugen kann, die sich kontinuierlich steigert. Neben der eigentlichen Geschichte, bekommt man noch auf einen Nebenschauplatz eine Ehekrise geboten, wo der Gastwirt, gespielt von PATRICK ALLEN (Die Bande des Captain Clegg) neben der Bekämpfung der Invasoren, auch noch seine Ehe retten muß.
Das Finale und wo durch die Menscheit gerettet wird, ist sicherlich ziemlich einfach ausgefallen, was aber den positiven Eindruck des Films nicht mindert. Da ja die Insel durch eine Hitzewelle heimgesucht wird, was auch mit den Invasoren zusammenhängt, kann man sich schon denken, wo durch sie am Ende besiegt werden.
Auch ein wenig Erotik kriegt man in Gestalt von JANE MERROW zu sehen, die ebenfalls in einem Hammer Film aufgetreten ist und zwar in „Hände voller Blut“ dort allerdings noch zugeknöpfter. In „Brennender Tod“ geizt sie nicht mit nackter Haut.
Man bekommt einen wirklich Unterhaltsammen, wenn auch recht einfach gestrickten Film präsentiert, für Fans von Britischen Horror- und ScFi Filme aus den 50er und 60er Jahren eine lohnenswerte Anschaffung, da man solche Filme heutzutage nur selten noch im TV laufen sieht.