Review

Ein weiterer türkischer 131er, der mich neben Insan Avcisi positiv überrascht hat. Die Story ist völlig nebensächlich, der Trashfaktor hoch. Das man einfach Mal so sich am Score von Terminator, Halloween und Freitag der 13. vergreift sollte Warnung genug sein. Abseits davon gibt's die typischen Ballerszenen zwischendurch, die an so manchen italienischen Polizeifilm erinnern. Overacting beim Sterben, unterlegt mit den passenden Arggghhh-Geräuschen - nix besonderes. Für die knapp 77 Minuten ist der Film sogar recht flott. D.h. es wird relativ viel Geprügelt und Geschossen. Lustig wird's wenn Arkin einen Widersacher mit dem Spaten killt. Vor allem wenn dieser sich im Haus versteckt, Arkin im Freien herumschlawenzelt und den Spaten in bester Speerwurfmanier wirft... Und natürlich trifft. Garstig wird es nur bei einem Kehlenschnitt, so war man mal nicht so geizig mit dem roten Lebenssaft. Wahrscheinlich war diese Szene der Grund der Einkassierung und ggf. der Mord an einem Kind. Aus heutiger Sicht alles halb so wild.

Objektiv betrachtet kann man hier definitiv nicht von einem gutem Film reden. Doch so manche lustige Szene und das dreiste Scoreklauen sorgen schon für kurzweilige Unterhaltung.


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