5
Einer der schlechteren Filme mit Cüneyt Arkin. Action wird kaum geboten, vielleicht 2-3 Minuten auf den Film verteilt. Die Dialoge und die Handlung ist simpel und langweilig. Die Beschlagnahme bleibt ein Rätsel, da außer 2-3 minimalen Gewaltszenen nichts geboten wird. Dieser Film würde heute eine 16er Freigabe bekommen und zwar ohne wenn und aber. Kein Film, der einer Erwähnung würdig wäre. Unterirdischer Film, den nur Arkin, durch seine Präsenz im Mittelfeld ansiedeln kann.
3
Das ist ein langatmiges und pathetisches Selbstjustizdrama in unscharfen und milchigen Bildern. Der Alleingang des knallharten Cops ist nicht annähernd so derbe und trashig wie erhofft; Generell scheinen türkische Filme aus den 70ern und 80ern in Sachen Sex und Gewalt sehr viel zimperlicher zu sein als etwa vergleichbare italienische Produktionen aus dem gleichen Zeitraum. Das einsame extrem blutige Highlight ist darum ein Messerwurf in den Hals - wenigstens da wird mal ordentlich mit roter Farbe rumgesuppt. Erwähnenswert ist ansonsten höchstens noch die musikalische Untermalung: Wenn nicht gerade Seifenoper angesagt ist und dazu sentimental auf der Gitarre rumgezupft oder in die Panflöte geblasen wird, dann wird in den wenigen actionhaltigeren Passagen ohne Rücksicht auf Copyrights auf die Soundtracks von DAS BOOT, HALLOWEEN 2 und FREITAG DER 13. (inklusive ki-ki-ki-ma-ma-ma!) zurückgegriffen.