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Es ist schon nachvollziehbar, dass sich Dennis Hopper als "Alan Smithee" von seinem Film, der vom Studio verhackstückt wurde, distanziert. Ironischerweise ist der von ihm erstellte Director's Cut aber kaum besser als die Kinoversion. Beide Fassungen wirken zerpflückt, zu abhängig von Zufällen, sehr eigenwillig, fast exzentrisch und verdreht. Was eventuell an Spannung durch die Verfolgung der Heldin durch den Killer und die Mafia aufgebaut wird, wird durch die überhaupt nicht funktionierende Liebesgeschichte gleich wieder eingerissen. Jodie Foster schaut blondiert aus wie eine Sharon Stone auf Crack und läuft obendrein Modell für hässliche Perücken, Hopper ist mehr Ranger als Profikiller, Joe Pesci macht uns wieder mal den kleinen cholerischen Schreihals, für Charlie Sheen dürfte der Auftritt eine seiner unbedeutendsten Rollen sein und ein Vincent Price huscht kurioserweise auch einmal durchs Bild.