Inhalt:
Die Manchus unter Leitung von General Che (Chu Mu) haben den Tempel der Shaolin abgebrannt und fast alle Insassen getötet. Fast alle...
Einer, Hung (Chen Kuan Tai), konnte dem Gemetzel entkommen. Hung, der als Schläger verschrien ist, und dies zu unrecht, wird vom einstigen Shaolin-Kämpfer Fang Shih Yu (Alexander Fu Sheng), der keine Ahnung hat, wen er da eigentlich vor sich hat, gestellt und besiegt!
Hung wird an die Manchus ausgeliefert. Fang weiß alsbald, dass er einen großen Fehler gemacht hat, und will Hung befreien. Die Manchus haben Hung in einem Festungsgewölbe angekettet.
Fong gelingt die Befreiungs-Aktion. Doch ein mörderischer Show-Down steht noch bevor.....
Fazit:
Dies ist ein weiterer KungFu-Actioner innerhalb des von Chang Cheh kreierten Shaolin-Zyklus, der die Geschehnisse um die Zerstörung des Shaolin-Tempels thematisiert, und dem bereits die Streifen "Men from the monastery", "Shaolin avengers", "Shaolin temple" und "Five shaolin masters" gewidmet waren.
Dies ist ein relativ einfacher, schnörkelloser KungFu-Actioner.., die Story ist einfach gestrickt, und bietet kaum etwas Neues, ein simpler Rache-Plot, garniert mit klassischem, präzisem KungFu!
Aber diese Filme haben zu eigen, dass sie nicht überfordern, und eine kurzfristige, kurzweilige Unterhaltung bieten. Die Fights und die beiden charismatischen Haupt-Darsteller stehen im Vordergrund!
Zum einen haben wir hier Chen Kuan Tai..., er spielt seine Rolle mehr als solide, seine Mimik ist fast mystisch, er ist ein überaus charismatischer Darsteller mit einer hervorragenden KungFu-Technik, viel Fauskampf!
Der 2. Star des Streifens ist Alexander Fu Sheng. Hier ist der zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Eastern mal gerade 20jährige in einer seiner ersten Hauptrollen zu sehen, und er meistert dafür seine Rolle geradezu bravourös.
Auch er zelebriert eine sehr präzise KungFu-Technik, wie er es schon in "Der Todesblitz der Shaolin" tat.
Er gefällt mir besonders, wenn er in ernst angelegten Rollen agiert..., gleichwohl er es hier ein bissel mit dem Selbstmitleid übertreibt, aber er zeigt dann echtes, hartes KungFu.
Interessant ist meines Erachtens übrigens, dass Alexander Fu Sheng hier stehts in weiß -der Farbe der Unschuld- gekleidet ist. Chen Kuan Tai hingegen in der Farbe schwarz. Beide Darsteller kontrastieren hier in interessanter Weise.
Die Fight setzen auf Bewährtes..., Schlag-Block-Schlag-Block-KungFu in rasanter Vollendung. Dies wirkt nach einer Zeit etwas repetativ..., doch was will man erwarten. In einem Eastern wiederholen sich manche Elemente eben auch mitunter bei den Fights..., ein echter Eastern-Fan will kernige Kämpfe und sieht dies dann lockerer. Ich empfand die Kämpfe als gelungen choreographiert, und es wird viel gekämpft, ein echtes KungFu-Movie.
Desweiteren besticht der Streifen durch die für Chang Cheh üblichen Zutaten: Wie in vielen anderen Streifen spielt Chang Cheh mit der Historie..., und der Zerstörung des Shaolin-Tempels -historisch verbrieft- widmete er eine ganze, sehr erfolgreiche Film-Serie. In dieser geht es um die nach der Zerstörung des Klosters flüchtigen Schüler, die posthum das KungFu der Shaolin unter das Volk brachten, darauf hoffend, neue Rebellionen gegen die manchurischen Qing damit zu entfachen. Und Alexander Fu Sheng spielte hier mehrfach die Rolle des "Fang Shih Yu".
Typisch für Filme Chang Cheh´s ist natürlich die Verbrüderung der männlichen Hauptdarsteller..., selbstverständlich ist dies auch hier wieder bei Chen Kuan Tai und Alexander Fu Sheng der Fall.
Der Film ist natürlich keine hohe Kunst, aber ein guter KungFu-Actioner mit leichtem Plot und 2 echten Eastern-SuperStars. Dafür gibt es knappe aber ausgezeichnete 8/10 Punkte.