Der böse Daijô Yûki verrät mit Hilfe des ebenso bösen Orochi-Maru und einem Haufen gekaufter Ninjas seinen Herrn und macht sich selber zum Lord des Schlosses des Ogata Clans . Zu seinem Pech kann Ikazuchi-Maru , der sechsjährige Sohn seines Herrn , trotz eines gerufenen Riesendrachens , entkommen , weil ihn ein riesiger Adler mit den Krallen schnappt und zu einem weisen alten Ninja Meister bringt . Dort verbringt er die nächsten 14 Jahre mit der Ausbildung zu einem fabelhaften Kämpfer . Als sein Meister von dessen ehemaligen Schüler Orochi-Maru getötet wird , erfährt er von seiner echten Herkunft und macht sich auf um seine Eltern zu rächen und sein Erbe zu beanspruchen . Auch die Tochter der sogenannten Spider Woman ist auf dem selben Weg , denn sie sucht ihren echten Vater , der vor vielen Jahren in ihr Tal kam und kurz nach ihrer Geburt verschwand ...
Und so macht man sich auf eine , teils gemeinsame , Heldenreise , die schön unterhaltsam und leicht verrückt beginnt . So wird der Held bald von Ninjas bedrängt und kann diese trotz abgeschlagenem Kopf ( ! ) zurückschlagen und sich danach den Schädel wieder auf dem Hals zurechtrücken . Er schleicht sich mit Hilfe von einem Bauern und dessen zweier Kinder an einem Wachposten vorbei und kann eine Gruppe von Verfolgern mit einem Energiekreis , den er zuerst mit dem Finger in die Luft gezeichnet hat , einfangen .
In der Mitte des Films entfernt man sich dann ein wenig von der Fantasy / Abenteuer Komponente , man kümmert sich zu viel um einen kranken Jungen ( also nur filmisch gesehen ) und es wird ausführlich erläutert wer , wie und warum miteinander verwandt ist . Das hat man bei " Das Imperium schlägt zurück " mit " Nein , ich bin dein Vater " deutlich schneller und damit gleichzeitig mit einem Paukenschlag abgehandelt .
Hat man das aber einmal hinter sich gebracht , wird man mit einem nicht allzu langen , aber gut gemachten Endkampf des wasserspeienden Drachen und einer feuerspeienden Riesenkröte belohnt , wobei am Ende auch noch eine Riesenspinne mitmischen darf . Besonders ist dabei das liebevoll gemachte Schloss zu erwähnen , in dem der Kampf spielt , und bei dem die einzelnen Schindeln von den Dächern fallen , sobald einer der Biester es umwirft . Zudem sieht der Drache mit seinem hin und her schlackernden Hals tatsächlich mal nicht ganz so sehr wie ein Mann im Kostüm aus .
Ob nun George Lucas - wie teils behauptet - wirklich für Teile von Star Wars von diesem Film inspiriert wurde , kann ich nicht sagen , möglich wäre es aber durchaus . Da gibt es viele Gemeinsamkeiten wie z.B. den weisen Meister , der einen Schüler an den " dunklen Pfad " ( Zitat der englischen Übersetzung ) verliert , und später von jenem getötet wird . Der gute Schüler , der am Ende mit dem bösen zu kämpfen hat und schließlich ist der böse Schüler ( im Falle von Star Wars wäre das Darth Vader ) auch nur ein Untergebener eines mächtigeren Herrn ( im Falle von Star Wars wäre das der Imperator ) . Und auch einige Jedi Kräfte haben hier ihre Pendants . So können Ikazuchi-Maru und Orochi-Maru Leute schweben lassen , den Geist von anderen Leuten verwirren und natürlich perfekt mit ihren Schwertern umgehen . Dagegen konnte Luke Skywalker , wenn ich mich richtig erinnere , weder mit abgeschlagenem Kopf kämpfen , keine Gruppe Stormtrooper mit einem Energiekreis zusammenschnüren , noch auf einem Feuerball durch die Luft fliegen .
Letztlich gibt es ähnliche Elemente wohl in vielen Geschichten , wenn auch vielleicht nicht immer so konzentriert .
Einen metallenen Bumerang , wie in Mad Max 2 , nimmt der Film dann aber auf jeden Fall über 10 Jahre vorweg .