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Nachdem sich der italienische Regisseur Sergio Leone 1964 mit "Für eine Handvoll Dollar" international einen Namen machte, hatte er bei seinem zweiten Film der Dollar-Trilogie schon ein weitaus größeres Budget zur Verfügung und konnte daher mehr Elemente des wilden Westens mit einbringen. So gibt es am Anfang einen Zug, sowie richtige Städte, detailgetreu nachgebaut von Spezialist Carlo Simi. Ebenfalls wuchs die Anzahl der Darsteller im Vergleich zum Vorgänger um mindestens das Dreifache. Die Story ist wieder ziemlich intelligent geraten und weiß zu gefallen. Die Hauptdarsteller Clint Eastwood als Mann ohne Namen und Lee Van Cleef als sein Verbündeter spielen sehr überzeugend. Auch die anderen Darsteller, mitunter der Theaterschauspieler Gian Maria Volonté, der bereits bei "Für eine Handvoll Dollar" den Gegenspieler von Eastwood verkörperte, machen ihre Sache sehr gut. Klasse sind ebenfalls die kurzen Auftritte von Klaus Kinski. Ennio Morricones Filmmusik ist wieder sehr gelungen, vorallem die kurzen experimentellen Töne, wenn zum Beispiel Van Cleefs Waffenarsenal gezeigt wird, sind kultverdächtig.

Fazit: Toller Nachfolger von "Für eine Handvoll Dollar" und eine gute Vorbereitung auf "Zwei Glorreiche Halunken! Leone-typisch = Sehr sehenswert!

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