Dass eine Anti-Drogen-Doku ausgerechnet bei Troma landet, sollte auf jeden Fall stutzig machen! Vielleicht liegt es ja daran, dass hier restlos alles wie geschauspielert und inszeniert wirkt und nichts mehr dem Zufall überlassen wurde... Dreckig und atmosphärisch ist dieser ungetrübte Blick in den Big Apple definitiv, aber auch bewegend oder gar niederschmetternd..? Dass der Film düsterer als "Trainspotting" und intensiver als die Sachen von William S. Burroughs sein soll, halte ich für keine gute Werbe-Tagline, um die "Story of a Junkie" interessanter zu machen. Dabei ist diese schräge Pseudo-Doku gar nicht mal frei von gewissen Unterhaltungswerten, jedoch genauso oft zum Kopfschütteln, wenn man auf echte Aufklärung aus ist.