Firefox von und mit Hollywood Legende Clint Eastwood ist ein mäßig gut gealterter Action - Thriller, der vor allem aufgrund zwei großer Schwächen heutzutage keine großen Bäume mehr ausreißt.
Dabei spielt Eastwood den Ex - Vietnam Piloten Mitchell Grant, welcher ausgewählt wird ein Prototypen eines Flugzeuges zu stehlen. Dieses wurde von der Sowjetunion entwickelt und verfügt über Mach 6 Hyperschallgeschwindigkeit sowie über eine Tarnkappentechnik. So ist es jedem anderen Kampfflugzeug überlegen und versetzt die westlichen Geheimdienste in helle Aufregung. Ausgerechnet der unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidende Mitchell soll dieses stehlen. Mit Hilfe des britischen Geheimdienstes sowie Unterstützung von Kontaktleuten innerhalb der Sowjetunion gelangt dieser hinter den eisernen Vorhang. Dort muss Mitchell zwar die Tarnung wechseln, doch zum Schluss kommt es zu einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd über den Wolken....
Eine altbackene Story sowie das eher schlecht getrickste Finale in luftiger Höhe machen die souveräne Regie Arbeit von Eastwood zu schaffen. So sind die Darsteller Leistungen durchaus nicht schlecht und trotz der unverkennbar aus dem kalten Krieg stammenden Story gelingt es Firefox durchaus ein gewisse Spannung aufzubauen,ohne dabei allerdings wirklich Hochspannung zu erreichen.Deutlich Federn lassen muss der Film zudem nochmal im Finale. Rasant gedreht leidet das ganze aber unter den schlechten Computer Tricks, was Angesicht das der für die sehr guten Star Wars Effekte verantwortliche John Dykstra seine Finger im Spiel hatte, überraschend ist.
So erkämpft sich Firefox eher mühevoll 5 Punkte, was vor allem daran liegt das der Film sicherlich an für sich keinen schlechten Film darstellt. Dennoch wirklich überzeugend wirkt das ganze im Jahr 2021 durch die besagten Schwächen kaum.