Review

Ich muß sagen, ich finde den Film einfach genial. Er ist mit Sicherheit einer der besten Stephen-King Verfilmungen.

Auch wenn auf Splatter oder Gewalt größtenteils verzichtet wird, versteht es der Night Flier durch seine düstere Atmosphäre und Spannung den Zuseher zu fesseln. Filme, die hauptsächlich auf Blut oder Gewalt aufgebaut sind, findet man in der Stephen-Ring-Edition sowieso nicht.

Im Hintergrund der Geschichte steht der unerbittliche Reporterkampf und die Sensationslust.

Die Schauspieler spielen perfekt und können alle überzeugen, allen voran natürlich Miguell Ferrer, der natürlich wie immer kompromisslos (gut) spielt. Der Editor ist mit Dan Monahan auch perfekt besetzt. Und die weibliche Reporterin (habe ich zwar noch nie gesehen) meistert ihre Rolle auch mit bravour.

Auch ich fand bei diesem Film keinen Schwachpunkt. Das einzige, was ich unglaubwürdig fand ist, als Miguel Ferrer zur Tankstelle fuhr. Dort steigt er aus, sagt "volltanken, bitte" und währenddem der Tankstellenwart ihm diesen Wunsch erfüllt, zündet sich Miguell eine Zigarette an und dem Tankstellenwart schaut ihm zwar zu, es ist ihm jedoch offensichtlich egal.

Und das Ende bleibt bis zum Schluß unvorhersehbar. Als der Film dann aus war, dachte ich nur mehr: "Einfach genial".

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