"Was mich tötet, bleibt mein Geheimnis."
Irgend ein Montag. Irgendwo in Deutschland. Ein Mann schreibt mehrere Briefe. Er kündigt seine Arbeitsstelle. Räumt seine Wohnung auf. Macht sich kurz Gedanken. Füttert den Goldfisch. Isst etwas. Rasiert sich. Steigt in die Badewanne. Nimmt zahlreiche Tabletten zu sich. Stirbt.
Eine Woche hat sieben Tage. Und dieser unvergessliche Film von Jörg Buttgereit besteht aus 7 solcher "Selbstmord-Episoden". Toll ist, dass diese in einem direkten Zusammenhang zueinander stehen. Dazwischen wird immer wieder einmal rasch eine (unechte) Männerleiche eingeblendet, die im Zeitraffer-Tempo verwest. Unglaublich, einzigartig!
Der Score passt hervorragend, jede der einzelnen Geschichten bietet einige sehr gelungene Aufnahmen.
Einer der wenigen Filme, die mich auch noch nach dem Abspann einige Zeit beschäftigt haben.
Danke Jörg!
10 Punkte
Tipp: Ein weiterer Film aus Deutschland, der sich mit dem Thema Selbstmord befasst, ist FINALCUT.COM (auch bekannt als SUICIDE). Vom Style her nicht gerade mit DER TODESKING zu vergleichen, jedoch (fast) gleich sehenswert.