Alle Kurzkommentare


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Ich mag Buttgereit. Der Berliner mit den kurzen Haarschnitt und Hang zu brutalen Filmen und japanischen Monstern hat nicht viele Filme gedreht, aber die er gemacht hat, die bleiben in der Erinnerung der Zuschauer, gewollt oder ungewollt. Ich habe vor ca. 10 Jahren in einer Nacht im TV, auf VOX war es, einige seiner Kurzfilme und SCHRAMM gesehen. Seine Kurzfilme haben mich mehr begeistert, als sein Psychogramm. 4 Jahre später habe ich mir seinen Kultfilm Nekromantik Teil 1 und 2 angeschaut, sehr gut inszeniert, aber keine Filme für zwischendurch. Jetzt habe ich mir seinen 22 Jahre alten Schocker TODESKING reingezogen. Auch hier muss ich sagen: optisch sehr gut, auch die Instrumentalmusik sehr genial. Für einen "Garagenfilm" eher sehr speziell, kein Schnaas oder Ittenbach. Eher ein Arthousefilm ! Wer sich mit dem Thema des Selbsttötens mal befassen möchte, dem sei ein gutes Buch gegönnt, dieser Kracher ist eher was für Hartgesottene !

10

Dieser Film ist ein Meisterwerk des abnormalen Filmes!!! Im Film geht es hauptsächlich hauptsächlich darum, den Selbstmord in seiner kreativität darzustellen oder den nichtsahnenden Gucker zum selbst Suizid zu bringen. Hierbei werden z. B. mögliche Selbstmorde gezeigt oder es wird in einem Brief geschrieben, weshalb das Leben nichts wert hat und der Tod sowieso unausweichlich ist ( deshalb gleich die kehle aufschlitzen). Der ganze Film ist auf die sieben Wochentage verteilt und endet schlussendlich am Sonntag mit einem besonderen Agressionsschub. Den Film selber möchte ich nur denen empfehlen, die etwas mit abnormalen Filmen anfangen können oder denen, die alles gesehen haben wollen. Nicht empfehlen kann ich ihn allen 08-15 und vor allem auch Suizid-gefährdeten Mitmenschen (die Folgen für solche Leute wären tödlich).

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