kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 06.12.2012
Fast schon wie ein überdimensionales Theaterstück (inklusive Ouvertüre und allem drum und dran) mit Setpieces von Open-World-Ausmaßen wirkt dieses Roadmovie-Ensemblestück, das eine ebenso schräge wie einfache Idee anfangs an hysterische Situationskomik zu verschenken scheint, dann aber irgendwann in der Mitte seiner überlangen Laufzeit den Ton trifft. Letztendlich gipfelt der dargestellte Egoismus unterschiedlichster Arten von Menschen in einem schier absurden Grande Finale, das ebenso wie der gesamte Verlauf mit unübersehbarer Tragikomik versehen ist, die angesichts der übersteigerten Darstellung der Ereignisse aber nur mit einem fröhlichen Schulterzucken quittiert werden kann – that’s life.
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