Es war klar das so ein Film wie "From Dusk Till Dawn" Fortsetzungen hinter sich her ziehen würde. Der zweite Teil ist indiskutabel, auch dieser dritte Teil konnte mich nicht wirklich überzeugen; zu billig in allen Bereichen für seine Klasse - oder in der er zu sein glaubt.
Die Story ähnelt wieder mehr Teil 1 - aufgesplittet in eine Art Road-Movie und Vampirsplatter. Bloss ist hier die Handlung in den "Wilden Westen" angesiedelt.
Die platten Dialoge und Figuren ähneln zwar denen aus dem Original, sind hier aber ein schwaches Abbild ohne jeglichen Bezug oder Sympathie. Okay, die eher unbekannten Darsteller sind motiviert, überzeugen mag aber nur unser Lieblingsmexikaner Danny Trejo als Barkepper. Rebecca Gayheart ist in Teenie-Slashern wie "Düstere Legenden" doch besser aufgehoben.
Der restliche Cast dümpelt vor sich hin ohne wirklich zu agieren. Das Drehbuch ließ wohl nicht mehr zu und so ist das Finale fast eine Glatte 1:1 Kopie vom Original; bloss ein wenig kleiner, unblutiger und immens kürzer.
Was bleibt? Billige Kulissen, die wenig Stimmung machen.
Einzig die Westernstadt hat ein wenig Atmo, die Titty-Twister-Bar sieht mies aus und der Part dort ist auch nicht nennenswert. Nicht mal vernünftigen Splatter. Zwar gibt es den ein oder anderen passabel aussehenden Effekt, aber größtenteils eher doch "Splatter", der eher Amateurfilmfreunde beglücken könnte.
Obergülle die Vampirmasken; etwas besser als im zweiten Teil, aber immer noch mies. Besonders die Ganzkörper-anzüge sehen peinlich aus, von den CGI-Effekten (Verbrennungen) mal gar nicht zu reden. Spannung kommt nur selten auf und wird dann durch einen miesen Effekt wieder zerstört. Allein der Score weiß mit netten Klängen zu gefallen und ein paar interessante Kameraeinstellungen
gibt es auch noch. Doch das meiste ist eben nur Durchschnitt.
Insgesamt eine weitere Fortsetzung die keiner gebraucht hätte.