Review

Der Söldner John Seeger (Steven Seagal) muss in ein Hochsicherheitsgefängnis eindringen und den Sohn eines Multimilliarden-Drogenbosses befreien, ansonsten wird die Familie eines gefallen Kameraden ermordet...

Schon im Vorfeld gab es Ankündigungen, dass "Mercenary for Justice" der beste Seagal Film seit "Alarmstufe: Rot" sein soll. Diese Erwartungen kann der Film sicherlich nicht erfüllen, er ist aber auf jeden Fall wieder ein positiver Aufschwung für Seagals Karriere. Die Eröffnungssequenz, welche sich über gut 20 min. erstreckt, zeigt einen Kampfeinsatz in Südafrika von Seeger und seinem Team. Dabei geht actionmäßig gleich ziemlich die Post ab, mit einigen sehr gut inszenierten Schusswechseln und dutzenden Explosionen.
Danach wird das Tempo um einiges zurückgefahren und die nächsten 30 min. wird die Story zügig vorangetrieben ohne größere Actioneinlagen.
Nach dieser actionarmen halben Stunde dreht der Film dann aber wieder richtig auf und es gibt des Öfteren Schiessereien und Kampfeinlagen von Seagal zu bewundern. Eines der Highlights ist sicherlich der Kampf auf der Toilette, bei der Seagal komplett ohne den Einsatz von Doubles einen Bad Guy aufs übelste auseinander nimmt, wobei die halbe Einrichtung zu Bruch geht.
Die nachfolgenden Actionszenen bieten gut choreographierte Shoot-Outs und Explosionen, der Härtegrad des Gezeigten hätte meiner Meinung nach aber noch etwas höher sein können.
Die Showdown ist leider etwas enttäuschend, hier wäre ein spektakulärer Schlussfight wohl um einiges besser gewesen.

Ein Kritikpunkt ist der über den gesamten Film verteilte Actionanteil. Es gibt zwar öfters Actionlagen, diese sind aber eher kurz geraten und es gibt keine wirkliche spektakuläre Sequenz, die den Film irgendwie aus der Maße der B-Actionfilme hervorhebt.

Fazit:
"Mercenary for Justice" zählt auf jeden Fall zu einem der besseren Neuwerke von Steven Seagal. Die Inszenierung ist sehr gut, die Actioneinlagen sind auch gelungen, aber das gewisse Etwas zum Referenz Titel fehlt dann doch, zumal die Action etwas mehr hätte sein können.

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