Review

Alter Schwede, nach Ansicht dieses neuen Seagal Streifens Mercenary for Justice bleibt nur zu hoffen, dass der, nun gut, etwas dickliche Junge uns weiterhin erhalten bleibt und die Budgets für seine Filme weiter aufgestockt werden, so dass vielleicht irgendwann einmal ein dritter Under Siege möglich wird.
Denn was einem hier geboten wird, ist, muss ich einfach mal sagen, eine B-Movie-Perle!!!
Von Anfang an ( insbesondere der Anfang) recht gut gemacht, so dass ich teilweise doch echt begeistert war. Schonungslos in Härte, krasse Fights in denen Seagal endlich mal wieder zeigt was er kann (oder halt noch kann) und übelste Kriegsaction die sich fast vor einem Film wie Black Hawk Down nicht zu verstecken braucht - also die ersten 20 min sind schon der Hammer.
Alles handwerklich ordentlich inszeniert und vor allem null scheiss Animation: alle Helis und auch Panzer sind echt und feuern auch echt (meistens recht geschickt durch stock-footage integriert)!! Das sieht super real aus, erhöht stark die Glaubwürdigkeit und die Atmosphäre wird so durch nichts getrübt.
Über die Story will ich mal kein Wort verlieren - jeder der die heutigen abstrusen Storys mit riesigen Storylücken kennt die heute vor allem die Geschichte der B-Actioner gestalten, weiß was ich meine. Aber auf der Linie hat ja sogar ein aktueller A-Film wie Mission: Impossible 3 kläglich versagt. Also was solls....
Seagal macht seine Sache ordentlich, und endlich kämpft er mal wieder selbst und lässt sich nicht nur doubeln. Die Schlägerei auf der Toilette ist besonders sehenswert :-)
Wenn die Story etwas einfacher gehalten worden wäre und ein paar Akteure besser gespielt hätten würde ich lockere 8 vergeben. Aber 7 sind mit dieser Portion guter Action auch noch easy drinne...

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