Review

Goldbarren, Gier & große Augen

Zusammen mit „Ladykillers“ wohl der ultimative Film der Ealing-Studios: „Lavender Hill Mob“, in dem ein eigentlich solider, fleißiger, aber gerne wesentlich reicherer Bankangestellter einen ausgefuchsten Goldraub mit ein paar Komplizen plant, durchzieht und dann chaotisch versaut…

Gutgläubiges Großbritannien

„Lavender Hill Mob“ ist eine erstklassige Heistkomödie und er war genau das, was das Nachkriegseuropa brauchte. Stilecht und locker, witzig und gewieft, intelligent und frech. Leichte Unterhaltung well done. Very well! Die Stars sind klasse aufgelegt, das britische Flair ist genauso steif wie schön, das Drehbuch sprüht nur so vor Zug, Raffinesse und Ideen. Eifeltürme und Eleganz. Alte Männer und ihre Flausen im Kopf. Gülden und gierig, glücklichmachend und gütig. Riskant und doch eine sichere Nummer. Aufrichtig, feel good, ehrlich, unaufgeregt. „Lavender Hill Mob“ ist die wahre Liga der außergewöhnlichen Gentlemen… aus der Mittelschicht! 

Mit Chuzpe, Charme und matschiger Melone

Fazit: charmant, kompakt, effektiv, überaus stilvoll, witzig, clever. Ein legendärer Bankraub auf der Insel. Der ganze Stolz Londons. So ziemlich das komplette Ealing-Paket. Goldig!

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